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Einträge vom: 23.01.2026

Johann Gottfried Seume

In jedem guten Staate muß jeder die Freyheit haben, ein Narr zu seyn;
nur darf der Narr mit seiner Narrheit niemand auf den Fuß treten,
weil das zu viele Störungen und Zänkereyen geben würde.
Wo die Narrheit an Schurkerey und Ausdruck von Malevolenz gränzt,
hat der Staat das Recht, ihr Grenzen zu setzen,
und eher nicht: nicht weil es Narrheit ist,
sondern weil es allgemein schädlich wird.

(aus: »Apokryphen« [geschr. 1806 und 1807])
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

Zitante 23.01.2026, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Gottfried Seume

Gerald Dunkl

Tod heißt das Leben
sprach der General
und ließ lebend
die Toten vor sich aufmarschieren

(aus: »Stammtischphilosophen« - Aphorismen, Gedichte, Sprüche [1998])
~ © Gerald Dunkl ~

österreichischer Geronto-Psychologe, Aphoristiker, Lyriker und Schriftsteller; * 1959

Zitante 23.01.2026, 15.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerald Dunkl

Karl Marx

Das Volk,
das ein anderes unterjocht,
schmiedet seine eigenen Ketten.

(aus: »Die Frage der Resolution des Generalrats über die irische Amnestie« [Konfidentielle Mitteilung, 1870])
~ Karl Marx ~
deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion; 1818-1883

Zitante 23.01.2026, 12.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Marx

Wilfried Besser, Spruch des Tages zum 23.01.2026

Wer Federn lassen musste
neigt dazu, sich anschließend
mit fremden zu schmücken.

(aus: »Schichtwechsel - Sichtwechsel« - Aphorismen [2013])
~ © Wilfried Besser ~

deutscher Aphoristiker; * 1951

Zitante 23.01.2026, 00.10| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilfried Besser, Tagesspruch, 20260123,

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Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

~ Friedrich von Schiller ~
(1759-1805)


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