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André Suarès

Die tiefste Wahrheit ist das Gefühl.

{La vérité profonde, c‘est l‘émotion.}

(aus: »Le Voyage du Condottiere« [Suarès, 1932; Die Fahrten des Condottiere])
~ André Suarès ~, eigentlich Isaac Félix Suarès
französischer Dichter, eine der vier "Säulen" der Nouvelle Revue Française; 1868-1948

Zitante 19.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: André Suarès

Gottfried Keller

Lieber will ich keinen Glauben herrschend wissen,
als den schwarzen, keuchenden, ertötenden Glaubenszwang.

(aus seinem Tagebuch vom 05.08.1843 [ersch. posthum 1942])
~ Gottfried Keller ~
Schweizer Dichter und Politiker; 1819-1890

Zitante 19.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gottfried Keller

Gerd W. Heyse, Spruch des Tages zum 19.06.2026

Das sind mir recht kuriose Diebe,
die mir im Gegenzug großzügig Kredit gewähren.

(aus: »Der Narr in uns« – Aphorismen [2004])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, 1930–2020

Zitante 19.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerd W. Heyse, Tagesspruch, 20260619,

Friedrich Rückert

Von Gott kommt alles dir, Mensch, nur die Liebe nicht,
Die aus dir selber kommt und sucht sein Angesicht.

(aus: »Die Weisheit des Brahmanen« [Rückert, entstanden 1836-1839])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 18.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert

Sigrun Hopfensperger

Schmerz ist eine Erfahrung,
die Veränderung nach sich zieht, zu wach ist die Erinnerung.
Nur bei Krieg scheint das nicht zu funktionieren.

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

Zitante 18.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Sigrun Hopfensperger

Aesop, Spruch des Tages zum 18.06.2026

Eine Schwalbe
macht noch keinen Sommer.

(aus der Fabel »Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe«)
~ Aesop ~, auch: Äsop, Aesopus, Aisop, Aisopus
antiker griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen; lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr.

Bildquelle: eismannhans/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 18.06.2026, 00.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Aesop, Tagesspruch, 20260618,

Maxim Gorki

Der Mensch wird wahrscheinlich ideal gut sein,
wenn es auf der Welt keinen einzigen Sklaven,
keinen einzigen Besiegten mehr gibt.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Maxim Gorki ~, eigentlich: Alexei Maximowitsch Peschkow
russischer Schriftsteller und politischer Aktivist; 1868-1936

Zitante 17.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Maxim Gorki

Robert Hamerling

Auch an Dornen fehlts wohl nicht,
denk ich, wenn ich Rosen sehe.
Rosen sind wohl in der Nähe,
denk ich, wenn ein Dorn mich sticht.

(aus: »Gedichte aus dem Nachlaß« [Hamerling, erschienen 1900])
~ Robert Hamerling ~, eigentlich Rupert Johann Hammerling
österreichischer Dichter und Schriftsteller; 1830-1889

Zitante 17.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Robert Hamerling

Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 17.06.2026

Der Hammer ist zwar ein primitives Werkzeug –
der Computer würde aber unterliegen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

Zitante 17.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Georg Skrypzak, Tagesspruch, 20260617,

Ludwig Börne

Die Welt ist ein Spiegel:
was hineinschaut, schaut heraus;
er gibt euch nur zurück, was ihr ihm geliehen.

(aus: »Aus meinem Tagebuche« [Börne, 29.04.1830])
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837

Zitante 16.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ludwig Börne

Hermann Lahm

Hab Sonne im Herzen,
dort ist sie genauso wichtig wie am Himmel.

(aus dem Manuskript »Kurze«)
~ © Hermann Lahm ~

deutscher Hobby-Autor; * 1948

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William Shakespeare, Spruch des Tages zum 16.06.2026

... aus dieser Nessel Gefahr
pflücken wir die Blume Sicherheit.

(aus: »König Heinrich IV.« [Shakespeare, King Henry IV, um 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Bildquelle: Sabine_999/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 16.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: William Shakespeare, Tagesspruch, 20260616,

Carola Blacker

Wer Einfluß über Menschen besitzt,
hat damit die größte der Verantwortungen
dieses Lebens übernommen.

(aus: »Innenschau und Ausblick« [Blacker, 1895])
~ Carola Blacker ~

deutsche Schriftstellerin; 1852-1912 (wahrscheinlich)

Zitante 15.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Carola Blacker

Michael Bauer

Für den Menschen unserer Zeit gibt es nur noch ein einziges Schicksal: Entwickelung.
Magst du‘s fühlen als bitteres Muß hinter dir oder als lockende Hoffnung vor dir –
es bleibt dir, gehört dir zu, unentrinnbar, unverlierbar.
Was du sonst alles erleben wirst, auch Not, Krankheit und Tod –
das ist alles nur Oberfläche des einen urgewaltigen Werde-Stromes Entwickelung.

(aus »Gesammelte Werke: Aphorismen und Fragmente« [Bauer, erschienen 1990])
~ Michael Bauer ~
deutscher Lehrer, Autor, Theosoph und Anthroposoph; 1871-1929

Zitante 15.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michael Bauer

Peter Hohl, Spruch des Tages zum 15.06.2026

Eintagsfliegen
halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.

(aus: »Wenn Gott seine Tochter geschickt hätte...« [Hohl, 2024])
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 15.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Hohl, Tagesspruch, 20260615,

Johann Wolfgang von Goethe, Spruch des Tages zum 14.06.2026

Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen und Knospen keimen.
Das Leben gehört dem Lebendigen an und wer lebt,
muss auf Wechsel gefaßt sein.

(aus: »Wilhelm Meisters Wanderjahre« [Goethe, Erstfassung 1821])
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832

Bildquelle: vargazs/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 14.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Wolfgang von Goethe, Tagesspruch, 20260614,

Werner Mitsch

Das Böse ist ein Produkt
unseres übersteigerten Selbsterhaltungstriebes.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Zitante 13.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Werner Mitsch

Unbekannter Autor

Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können,
genau die Dinge, die uns ändern.

~ Autor nicht bekannt, d.h. keine Primärquelle gefunden ~

Zitante 13.06.2026, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Unbekannter Autor

Manfred Hinrich

Da gerät jemand außer sich
und findet sich auch dort nicht zurecht

(aus dem Manuskript »Scherben 2005«)
~ Manfred Hinrich ~ (© by Zitante)

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor,
Aphoristiker und Schriftsteller; 1926-2015

Zitante 13.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Manfred Hinrich

Johann Gottfried Seume, Spruch des Tages zum 13.06.2026

Der Staat sollte vorzüglich
nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen
sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

(aus: »Apokryphen« [Seume, entstanden 1806/1807])
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

Zitante 13.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johann Gottfried Seume, Tagesspruch, 20260613,

Jean de La Bruyère

Ist das Leben elend, so ist es eine Pein es zu ertragen;
ist es glücklich, so bebt man vor seinem Verlust –
es kommt beides auf eins heraus.

{Si la vie est misérable, elle est pénible à supporter;
si elle est heureuse, il est horrible de la perdre:
l‘un revient à l‘autre.}

(aus: »Die Charaktere« [Les caractères])
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696

Zitante 12.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean de La Bruyère

Häuptling Noah Seattle

Alle Dinge
sind miteinander verbunden.

(zugeschriebene Rede vor dem US-Kongress [Seattle, 1855])
~ Häuptling Noah Seattle ~, auch: Sealth, Seathl oder See-ahth
Häuptling der Suquamish und Duwamish, Gründer und Namensgeber der Stadt Seattle; (vermutlich) 1786-1866

Zitante 12.06.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Seattle

Heimito Nollé, Spruch des Tages zum 12.06.2026

Nach der Krise ist vor der Krise,
oder: Der Kapitalismus hat ausgedient,
jetzt beginnt er zu herrschen.

(aus: »Aussätzer« - Aphorismen [Nollé, 2014])
~ © Heimito Nollé ~

Schweizer Medienanalyst und Aphoristiker; * 1970

Zitante 12.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Heimito Nollé, Tagesspruch, 20260612,

Kurt Tucholsky

Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt,
doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern davon.
Er wird gemacht, hingegen nicht gefragt,
ob er auch gemacht werden wolle.

(aus: »Der Mensch« [Tucholsky, Die Weltbühne, 16.06.1931])
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

Zitante 11.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Kurt Tucholsky

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~ Arthur Schopenhauer ~
(1788-1860)


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