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Karl Gustav Brinckmann

Wohl! die Erfahrung sei, wer leugnet es?
Spiegel des Lebens.
Doch was strahlete je Blinden der Spiegel zurück?

(aus: »Elegien und Arabesken« [1820])
~ Karl Gustav Brinckmann ~, Synonym: Selmar
schwedischer Diplomat und deutschsprachiger Dichter; 1764-1847

Zitante 06.03.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Karl Gustav Brinckmann

Michael Rumpf, Spruch des Tages zum 06.03.2025

Die Not wird dem Überfluß jene Flausen austreiben,
die ihm die Moral vergebens auszureden versucht.

(aus dem zeno-Jahrheft Nr. 23 [2001])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

Zitante 06.03.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michael Rumpf, Tagesspruch, 20250306,

Wilhelm Busch

Die Frage ist oft
eine Mutter der Lüge.

(aus: »Spricker – Aphorismen und Reime« [Dummheit, die man bei den anderen sieht])
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908

Zitante 05.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wilhelm Busch

Claude Adrien Helvétius

So besteht denn die ganze Kunst der Erziehung darin,
daß man junge Menschen in Verhältnisse setzt,
die in ihnen den Keim des Geistes und
der Tugend entwickeln können.

(aus: »De l'Esprit« [Über den Geist, 1758])
~ Claude Adrien Helvétius ~, eigentlich Claude Adrien Schweitzer
französischer Philosoph des Sensualismus und Materialismus der Aufklärung; 1715-1771

Zitante 05.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Claude Adrien Helvétius

Oskar Stock

Der Spötter wetzt das lose Maul,
sonst ist zu allem er zu faul.

(aus: »Jeder Tag wie ein Gedicht«)
~ © Oskar Stock ~

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker; * 1946

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Arthur Schopenhauer, Spruch des Tages zum 05.03.2025

Jedem Vorgang unseres Lebens
gehört nur auf einen Augenblick das Ist;
sodann für immer das War.

(aus: »Parerga und Paralipomena; Nachträge zur Lehre von der Nichtigkeit des Daseins« [1851])
~ Arthur Schopenhauer ~
deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer; 1788-1860

Bildquelle: studioklank/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gregor Brand

Wichtige Gedanken werden noch nicht dadurch unwichtig,
dass sie ihre Originalität schon lange verloren haben.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen [2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

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Emil Baschnonga

Skepsis
heisst die Summe der Erfahrung.

(aus einem Manuskript)
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941

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Philipp Otto Runge, Spruch des Tages zum 04.03.2025


Das Licht können wir nicht begreifen,
und die Finsternis sollen wir nicht begreifen,
da ist den Menschen die Offenbarung gegeben,
und die Farben sind in die Welt gekommen,
das ist: Blau und Rot und Gelb.

(aus einem Brief an Johann Daniel Runge [07.11.1802])
~ Philipp Otto Runge ~
bedeutender deutscher Maler der Frühromantik; 1777-1810

Bildquelle: ELG21/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerlinde Nyncke

Wer sich einen Bären aufbinden läßt,
muß ihn auch schleppen.

(aus: »Weggefährten« - Gedanken und Aphorismen [1990])
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

Zitante 03.03.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerlinde Nyncke

Christopher Marlowe

Die Narren, die auf Erden lachen,
weinen am meisten in der Hölle.

{Fools that will laugh on earth,
most weep in hell.}

(aus: »Doctor Faustus: a tragedy«)
~ Christopher Marlowe ~, Spitzname "Kit"
englischer Dichter, Dramatiker und Übersetzer des elisabethanischen Zeitalters; 1564-1593

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Fred Ammon

Um Streit aus dem Wege zu gehen,
muss man häufig einen Umweg machen.

(aus: »Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken« [2008])
~ © Fred Ammon ~

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; * 1930

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Peter Sirius, Spruch des Tages zum 03.03.2025

Der Faschingsmasken keckem Treiben,
Sei's toll und wild auch, zürne nicht!
Den Zorn spar' jenen, denen niemals
Die Maske weicht vom Angesicht!

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [1899])
~ Peter Sirius ~

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

Bildquelle: leo2014/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 02.03.2025

Narrenfreiheit ist diejenige Freiheit,
die die Mächtigen sich nehmen,
um die Narren zu liquidieren, die so frei waren,
sie zum Narren zu machen.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?« – Aphorismen [1987])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

Bildquelle: kirill_makes_pics/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerd de Ley

Dreh die Beleidigung um
und schreibe auf die Rückseite:
"Zurück an Absender".

{Draai de belediging om –
en schrijf 'retour afzender'
op de achterzijde.

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

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Molière

Man hat ein zu hartes Gemüt,
wenn man kein Mitleid mit seinem Nächsten hat.

{C'est être d'un naturel trop dur
que de n'avoir nulle pitié de son prochain.}

(aus: »L'Avare« [Der Geizige])
~ Molière ~, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin
französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker; 1622-1673

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Karl May

Wer Tiere quält, taugt nichts;
wer aber Menschen unnütz wehe thut,
der ist noch viel weniger wert.

(aus: »Der schwarze Mustang«)
~ Karl (Friedrich) May ~, eigentlich Carl Friedrich May, Pseudonyme: Capitain Ramon Diaz de la Escosura, M. Gisela, Hobble-Frank, Karl Hohenthal u.v.a.
deutscher Schriftsteller und einer der produktivsten Autoren von Abenteuerromanen; 1842-1912

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Jacques Wirion, Spruch des Tages zum 01.03.2025

Er versteht es meisterhaft,
in seiner trüben Sprache zu fischen.

(aus: »Saetzlinge« - Aphorismen [1993])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

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Gerhard Uhlenbruck

Schlimm ist, wenn man
sich so an sich selbst gewöhnt hat,
dass man mit sich selbst zufrieden ist.

(aus: »Spruchreif!?« - Einschlägige Geistesblitze [2011])
~ © Gerhard Uhlenbruck ~

deutscher Immunologe und Aphoristiker; 1929–2023

Zitante 28.02.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerhard Uhlenbruck

Heinrich Laube

Starke Frauen
sind von unerbittlicher Konsequenz.

(aus: »Der deutsche Krieg« [1863-1866])
~ Heinrich (Rudolf Constanz) Laube ~
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Theaterleiter, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung; 1806-1884

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Rainer Kaune

Das Leben hat Aufgabencharakter,
und die bedeutsamsten Aufgaben, die warten auf uns
im menschlichen Miteinander,
in der Arbeit
und in der Kultur.

(aus einem Manuskript)
~ © Rainer Kaune ~

Pseudonym: Heinrich Berner
Autor, Rezitator, Vortragsredner, * 1945

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Friedrich Wilhelm Nietzsche, Spruch des Tages zum 28.02.2025

Aus Mangel an Ruhe
läuft unsere Civilisation in eine neue Barbarei aus.
Zu keiner Zeit haben die Thätigen,
das heisst die Ruhelosen, mehr gegolten.

(aus: »Menschliches Allzumenschliches I: § 285. Erste Veröff. 07/05/1878«)
~ Friedrich Wilhelm Nietzsche ~

deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe; 1844-1900

Zitante 28.02.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Wilhelm Nietzsche, Tagesspruch, 20250228,

Joseph Roux

Das Böse triumphiert oft,
es siegt niemals.

{Le mal triomphe souvent,
il ne vainc jamais.}

(aus: »Pensées (Maximes, études, images)« [1866])
~ Joseph Roux ~
französischer Geistlicher, Poet und Philologe; 1834-1905

Zitante 27.02.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Joseph Roux

Art van Rheyn

die Natur verteilt ihre Gaben gerecht
die mit dem schwachen Verstand
bekommen die lauteste Stimme

(aus: »Klimmzüge II«)
~ © Art van Rheyn ~

eigentlich: Günter Schneiderath;
niederrheinischer Dichter und Aphoristiker; 1939-2005

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George Washington

Die Religion und Moral sind die unentbehrlichsten Stützen der Staatswohlfahrt.
Vergeblich würde der sich seines Patriotismus rühmen,
welcher diese beiden Grundpfeiler des gesellschaftlichen Gebäudes zersprengen sollte.

([wahrscheinlich] aus einer Rede vor dem Kongress)
~ George Washington ~
von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und einer der Gründerväter; 1732-1799

Zitante 27.02.2025, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: George Washington

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Die Weise, wie man gibt, bedeutet mehr, als was man gibt.

~ Pierre Corneille ~
(1606-1684)


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