Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Alfred Delp, Spruch des Tages zum 27.09.2020

Man muß die Segel in den unendlichen Wind stellen,
dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.

(zitiert in: »Im Angesicht des Todes: geschrieben zwischen Verhaftung und Hinrichtung 1944-1945«)
~ Alfred Delp ~
deutscher Jesuit, Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus; 1907-1945

Bildquelle: photopig71/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 27.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wolfram von Eschenbach, Spruch des Tages zum 26.09.2020

Wem Zweifel an dem Herzen nagt,
dem ist der Seele Ruh' versagt.
Geziert ist und zugleich entstellt,
Wo Unlaut'res sich gesellt.

(aus: »Parzival und Titurel«)
~ Wolfram von Eschenbach ~
deutschsprachiger Dichter und Minnesänger der mittelhochdeutschen Literatur; lebte um 1160-1280

Zitante 26.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Große, Spruch des Tages zum 25.09.2020

Das Grauen von gestern
ist das Gerede von heute
und das Gähnen von morgen.

(aus: »Der ferne Westen. Umrisse eines Phantoms«)
~ © Jürgen Große ~
deutscher Aphoristiker und Essayist, * 1963

Zitante 25.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Luise Adelgunde Victorie Gottsched, Spruch des Tages zum 24.09.2020

Wir wollen aber vernünftig reden,
ohne uns zu ärgern.

(zitiert in: »Gottscheds Lebens- und Kunstreform in den zwanziger und dreissiger Jahren« [1935])
~ Luise Adelgunde Victorie Gottsched ~, geborene Kulmus
deutsche Schriftstellerin im frühen Zeitalter der Aufklärung; 1713-1762

Zitante 24.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Oskar Stock, Spruch des Tages zum 23.09.2020

Im September

Herbstlich heller Sonnenschein,
roter Mohn am Feldesrain, goldgelb die Ähren,
die Felder sich leeren, man denkt voller Glück
an den Urlaub zurück.

(aus: »Gedichte, die von Herzen kommen«)
~ © Oskar Stock ~
deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, * 1946

Bildquelle: AdinaVoicu/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.09.2020, 00.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Philippe Néricault Destouches, Spruch des Tages zum 22.09.2020

Es gibt nichts Schöneres als Aufrichtigkeit:
Aber oft ist das, was wir glauben, nicht die Wahrheit.

{Il n'est rien de si beau que la sincérité :
Mais souvent ce qu'on croit n'est pas la vérité.}

(aus: »Le philosophe marié [1727]«)
~ Philippe Néricault Destouches ~
französischer Lustspieldichter; 1680-1754

Zitante 22.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anke Maggauer-Kirsche, Spruch des Tages zum 21.09.2020

wer den Kopf in Demut neigt
sieht plötzlich den Boden, der ihn trägt

(aus einem Manuskript)
~ © Anke Maggauer-Kirsche ~
deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und Betagtenbetreuerin, * 1948

Bildquelle: StockSnap/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Wolfgang von Goethe, Spruch des Tages zum 20.09.2020

Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist,
braucht man nicht um die Welt zu reisen.

(aus: »Wilhelm Meisters Wanderjahre«)
~ Johann Wolfgang von Goethe ~
deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann; 1749-1832

Bildquelle: Free-Photos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 20.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Michael Richter, Spruch des Tages zum 19.09.2020

Sollen wir Leuten Glauben schenken,
die ihn gar nicht wollen?

(aus: »Wortschatz« – Aphorismen)
~ © Michael Richter ~
deutscher Zeithistoriker, * 1952

Zitante 19.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ferdinand Lassalle, Spruch des Tages zum 18.09.2020

Man sieht, die Verleumdung
ist eine europäische Macht,
eine Großmacht geworden!

(aus seinen Werken)
~ Ferdinand Lassalle ~, eigentlich: Ferdinand Johann Gottlieb Lassal
Schriftsteller, sozialistischer Politiker im Deutschen Bund und einer der Wortführer der frühen deutschen Arbeiterbewegung; 1825-1864

Zitante 18.09.2020, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
2020
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
282930    
Dank erscheint dem edlen Mann als ehrenwerter Lohn.

~ William Shakespeare ~
(1564-1616)


Ein Abospruch von
www.zitante.de
Letzte Kommentare
Quer:
Das ist grossartig ausgedrückt und ich d
...mehr
Marianne:
Tolles Bild, ich liebe die leuchtenden Mohnbl
...mehr
Helga F.:
Ja stimmt - und der Urlaub zuhause war auch s
...mehr
Anne P.-D.:
Tolles Foto und toller Spruch. Nur mit dem Ur
...mehr
Helga F.:
Liebe Christa, von Herzen wünsche ich di
...mehr
Marianne:
Eine gute Kombi von Spruch und Bild, danke!Li
...mehr
Quer:
Hier sind der schöne Sinnspruch und das
...mehr
Steffen Mayer:
Ich möchte Menschen mit der Befremdlichkeit
...mehr
Marianne:
@ Christa: Hmm, weil "lila" der letzte Versuc
...mehr
Marianne:
Ich liebe die Lavendelbüsche in unserem
...mehr
Achtung!
Diese Seite unterliegt dem Urheberrecht.
Es ist deshalb nicht erlaubt,
ohne meine Zustimmung
Beiträge zu kopieren und
anderweitig zu veröffentlichen.
Kontakt: siehe Impressum