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Einträge vom: 28.11.2022

Friedrich Rückert

Den Kohl, den du dir selber gebaut,
Mußt du nicht nach dem Marktpreis schätzen!
Du hast ihn mit deinem Schweiß betaut,
Die Würze läßt sich durch nichts ersetzen.

(aus: »Gedichte (Vierzeilen)«)
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Zitante 28.11.2022, 18.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Friedrich Rückert

Thomas Häntsch

Die wahren Bremser sind nicht die Faulen.
Es sind die Menschen, die nur so tun,
als würden sie etwas zustande bringen.

(aus: »Allein erzogene Gedanken« – Aphorismen, Gedanken, Bilder [2020])
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958

Zitante 28.11.2022, 14.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Thomas Häntsch

Agrippa von Nettesheim

Denn es sind ihrer viele [...], die lieber einen großen als guten Namen haben
und hinter sich lassen wollen, auch andere, wann sie nicht
durch Tugenden sich bekannt machen können, doch durch
Laster und böse Thaten in der Welt berühmt zu machen sich bemühen.

(aus: »Ungewissheit und Eitelkeit aller Künste und Wissenschaften [De incertitudine et vanitate scientarum et artium et de excellentia verbi dei])
~ Agrippa von Nettesheim ~, eigentlich Heinrich Cornelius
deutscher Universalgelehrter, Theologe, Jurist, Arzt und Philosoph; 1486-1535

Zitante 28.11.2022, 10.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Agrippa von Nettesheim

Germund Fitzthum, Spruch des Tages zum 28.11.2022

Ein unbezahlbarer Liebhaber
ist einer, der alles bezahlt.

(aus: »Capriolen aus spitzer Feder« – Aphorismen [1976])
~ © Germund Fitzthum ~

österreichischer Aphoristiker; * 1938



Zitante 28.11.2022, 00.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Germund Fitzthum, Tagesspruch, 20221128,

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Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

~ Ludwig Börne ~
(1786-1837)


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