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Paul Scheerbart

Die meisten Frauen
wissen Takt und Zartsinn garnicht zu schätzen,
thun's nur, wenn sie
annehmen oder wissen, daß sie damit gefallen.

(aus: »Der Tod der Barmekiden«)
~ Paul (Carl Wilhelm) Scheerbart ~, Pseudonyme: Kuno Küfer, Bruno Küfer
deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner; 1863-1915

Zitante 31.05.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Paul Scheerbart

Frantz Wittkamp, Spruch des Tages zum 31.05.2024

Ich wüßte einfach nicht wohin.
Mein Königreich ist hier.
Und daß ich hier der König bin,
weiß niemand außer mir.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943



Bildquelle: Couleur/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.05.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Frantz Wittkamp, Tagesspruch, 20240531,

Erhard Schümmelfeder

Seine Weltanschauung
beschränkte sich auf die Geldanschauung.

(aus: »Denkzettel eines Zweiflers« - Unzensierte Gedanken) [1991]
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 30.05.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Schümmelfeder

Christian Morgenstern

Suche allem nach Möglichkeit eine Folge zu geben.
Nichts macht das Leben ärmer
als vieles anfangen und nichts vollenden.

(aus: »Stufen«)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

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Else Pannek

Sagen die was –
oder reden sie nur?

(von ihrer Homepage »narzissenleuchten.de«)
~ © Else Pannek ~

deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin; 1932-2010

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Klaus Groth, Spruch des Tages zum 30.05.2024

Solange man lebt, solange man liebt;
solange man strebt und Liebe übt,
ist's Leben auch lebenswert.

(aus seinem Gedicht: »Zum Abschied«)
~ Klaus (Johann) Groth ~

deutscher Lyriker und Schriftsteller, gilt als einer der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur; 1819-1899



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Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Nur wenige Maximen
sind wahr in jeder Hinsicht.

{Peu de maximes
sont vraies à tous égards.}

(aus: »Reflexionen und Maximen« [Réflexions et maximes])
~ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues ~

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller; 1715-1747

Zitante 29.05.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Vauvenargues

Michael Richter

Sachlichkeit ist ein Grat,
keine Ebene.

(aus: »Widersprüche« - Aphorismen [2006])
~ © Michael Richter ~

deutscher Zeithistoriker; * 1952

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Albert Schweitzer

Die Abstraktion ist der Tod der Ethik,
denn Ethik ist lebendige Beziehung zu lebendigem Leben.

(aus: »Kultur und Ethik in den Weltreligionen« [aus dem Nachlaß])
~ (Ludwig Philipp) Albert Schweitzer ~

deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist; 1875-1965


(mit freundlicher Zitiergenehmigung der »Albert-Schweitzer-Stiftung«)

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Klaus Huber, Spruch des Tages zum 29.05.2024

Wer immer nur zurückblickt,
sieht nicht, was auf ihn zukommt.

(von seiner Homepage »klausvomdachsbuckel.de«)
~ © Klaus Huber ~

alias »Klaus vom Dachsbuckel«
deutscher Autor, Text- und Auftragsdichter; * 1946



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peter e. schumacher

Satiriker sind Menschen,
die mit spitzer Zunge stumpfe Geister kitzeln.

(Quelle: aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013

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Stendhal

Unzweifelhaft begeht der Mann,
der sich zu einer leidenschaftlichen Liebe hinreißen läßt,
eine Torheit.

(aus: »Gedanken, Meinungen, Geschichten« [1928])
~ Stendhal ~, eigentlich Marie-Henri Beyle
französischer Schriftsteller, Militär und Politiker; 1783-1842

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Wilhelm Schwöbel

Sagt die Moderne Zukunft,
meint sie Fortschritt.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008

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Gilbert Keith Chesterton, Spruch des Tages zum 28.05.2024

Es handelt sich nicht darum, ob wir
treppauf oder treppab gehen, sondern
wohin wir gehen und was das Ziel unserer Schritte ist.

(aus: »Heretiker [Heretics]«)
~ Gilbert Keith Chesterton ~
englischer Schriftsteller und Journalist, schrieb u.a. die Kriminalromane um die Figur Father Brown; 1874-1936

Bildquelle: geralt/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Walther Rathenau

Der Weltprozess ist
rhythmische Zentralisation und Dezentralisation des Empfindens.

(aus: »Auf dem Fechtboden des Geistes – Aphorismen aus seinen Notizbüchern«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

Zitante 27.05.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Walther Rathenau

Sigrun Hopfensperger

Viele Aufgaben werden nicht angepackt,
weil Menschen zu sehr lösungs-zentriert denken,
dabei heißt es doch lösungs-orientiert!

(aus dem Manuskript: »Mitten aus dem Herzen«)
~ © Sigrun Hopfensperger ~

deutsche Aphoristikerin, Universalistin und Idealistin; * 1967

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Sully Prudhomme

Man sollte mit seinem Leben sparsam umgehen
und es nur für Studien verwenden, die dem Geist etwas nützen...

{On devrait être économe de sa vie
et ne l'employer qu'à des études utiles pour l'esprit...}

(aus: »Intimes Tagebuch [Journal intime, 18.10.1862]«)
~ Sully Prudhomme ~, eigentlich René François Armand Prudhomme
französischer Schriftsteller, erster Nobelpreisträger für Literatur; 1839-1907

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Horst A. Bruder, Spruch des Tages zum 27.05.2024

Die Beeinflussung der Zukunft
wird nur noch übertroffen
durch die Manipulation der Vergangenheit

(aus: »TriebFeder« - Aphorismen [1996])
~ © Horst A. Bruder ~

deutscher Aphoristiker; * 1949



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Paul Mommertz

Auch eine Lebenslüge:
dass man leben könnte, ohne zu lügen.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

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Hermann Friedrich Grimm

Es giebt Naturen, die
durch das groß sind, was sie erreichen,
andere durch das, was sie verschmähen.

(zitiert in: »Geistige Waffen« – ein Aphorismen-Lexikon [Schaible, 1901])
~ Hermann Friedrich Grimm ~
deutscher Kunsthistoriker und Publizist; 1828-1901

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Emil Baschnonga, Spruch des Tages zum 26.05.2024

Schenkt und teilt
die Lebensfreude miteinander.

(aus einem Manuskript [2019])
~ © Emil Baschnonga ~

Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker; * 1941



Bildquelle: Kranich17/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Erich Limpach

Einen erheblichen Teil ihres Einkommens
opfern unzählige Menschen dem Geltungsbedürfnis
und dem Nachahmungstrieb.

(aus: »Erich Limpach für jeden Tag« - Sinngedichte und Spruchweisheiten [1999])
~ Erich Limpach ~ (© by Friedrich Witte)

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker; 1899-1965

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François de La Rochefoucauld

Es ist eine Art Glück, wenn man weiss,
bis zu welchem Grad man unglücklich sein darf.

{C'est une espèce de bonheur de connaître
jusqu'à quel point on doit être malheureux.}

(aus: »Reflexionen und moralische Sentenzen« [Maximes et Réflexions morales])
~ François de La Rochefoucauld ~

französischer Adeliger, politisch aktiver Militär und Schriftsteller;
mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten; 1613-1680

Zitante 25.05.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: François de La Rochefoucauld

Elmar Kupke

Ich lebe lieber in einem Traum von der Liebe
als in einer Wirklichkeit,
die diesen Traum für immer zerstört…

(aus: »Lyricon 2« [1985])
~ © Elmar Kupke ~

deutscher Aphoristiker; 1942–2018

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Johann Gottfried Seume, Spruch des Tages zum 25.05.2024

Leben heißt wirken und vernünftig wirken.
Nach unserer Weise heißt es aber
leiden und unvernünftig leiden.

(aus: »Apokryphen« [Seume, entstanden 1806/1807])
~ Johann Gottfried Seume ~
deutscher Schriftsteller und Dichter; 1763-1810

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