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Klabund

Wir dürfen diese unsere Zeit nur nicht als Übergangszeit empfinden.
Wir sind wir und haben unsere Pflicht zu tun.
Und diese Pflicht ist, in der Relativität die Verkettung mit dem Absoluten nicht zu vergessen.
Gott lebt, auch wenn er schläft und träumt.
Die nächste Zukunft der Erde hängt von den großen Völkern ab,
in denen Gottes Traum am lebendigsten geträumt wird:
von Rußland und Deutschland.

(aus seinen Werken)
~ Klabund ~, eigentlich Alfred Georg Hermann Henschke
deutscher Schriftsteller, 1890-1928

Zitante 06.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klabund

Will Rogers

Ich mache keine Witze.
Ich beobachte lediglich die Regierung und berichte die Tatsachen.

{I don't make jokes.
I just watch government and report the facts.}

(zugeschrieben)
~ William Penn Adair "Will" Rogers ~
US-amerikanischer Komiker, Schauspieler, Autor und Cowboy, 1879-1935

Zitante 06.08.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Will Rogers

Alexander Eilers, Spruch des Tages zum 06.08.2015

Wahre Zensur besteht dort,
wo man nicht mehr von ihr sprechen darf.

(aus: »Kätzereien und Underdogmen« – Aphorismen [2011])
~ © Alexander Eilers ~

deutsche Aphoristiker; * 1976

Zitante 06.08.2015, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Alexander Eilers, Tagesspruch, 20150806,

Novalis

Es waren schöne glänzende Zeiten,
wo Europa ein christliches Land war,
wo eine Christenheit diesen menschlich gestalteten Erdteil bewohnte,
ein großes gemeinschaftliches Interesse verband die entlegensten Provinzen
dieses weiten geistlichen Reichs.

(aus: »Die Christenheit oder Europa«)
~ Novalis ~

eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg;
deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur; 1772-1801

Zitante 05.08.2015, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Novalis

Heinrich Thiersch

Die Kunst ist bei jedem Volke einem durch sein Wesen bedingten Gesetze unterworfen,
nach dessen Weise und unter dem sie notwendig sich entfalten muß
und unter dessen Herrschaft sie fortdauernd steht.
Es ist der Genius eines jeden Volkes, der es
als den Ausspruch seines Wesens aufstellt und geltend macht.

(zugeschrieben)
~ Heinrich Wilhelm Josias Thiersch ~

deutscher evangelischer Theologe und Kirchendiener; 1817-1885

Zitante 05.08.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Heinrich Thiersch

Hans Sachs

Mein Kurzweil aber ist gewesen,
von Jugend auf Bücher zu lesen.

(zugeschrieben)
~ Hans Sachs ~

Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker; 1494-1576

Zitante 05.08.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hans Sachs

Oscar Blumenthal

Wie anders würd es um vieles stehn,
Könnt man sich selbst von weitem sehn!

(aus: »Buch der Sprüche«)
~ Oscar Blumenthal ~

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Bühnendichter; 1852-1917

Zitante 05.08.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Oscar Blumenthal

Robert (Edler von) Musil

Alles, war wir denken,
ist entweder Zuneigung oder Abneigung.

(aus: »Kleine Prosa«)
~ Robert Musil ~, von 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil
österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker; 1880-1942

Zitante 05.08.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Robert Musil

Peter Hohl

Kinderbücher werden so gemacht,
wie die Verleger vermuten, daß die Buchhändler glauben,
daß die Eltern meinen, sie könnten den Kindern gefallen.

(aus: »Ein Mittel gegen Einsamkeit« - 52 neue Wochensprüche)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

Zitante 05.08.2015, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Peter Hohl

Marie Curie

Ich möchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre.
Ich möchte das Element Polonium nennen.

(zugeschrieben)
~ Marie Curie ~, geb. Maria Salomea Sklodowska
Physikerin und Chemikerin polnischer Herkunft, die in Frankreich wirkte; 1867-1934

Zitante 05.08.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Marie Curie

Leo Trotzki

In einem Lande, in dem der einzige Arbeitgeber der Staat ist,
bedeutet Opposition langsamen Hungertod.
An die Stelle des alten Grundsatzes 'Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen',
ist ein neuer getreten: 'Wer nicht gehorcht, soll nicht essen.'

(zugeschrieben)
~ Leo Trotzki ~, eigentlich Lew Dawidowitsch Bronstein
russischer Revolutionär, kommunistischer Politiker und marxistischer Theoretiker; 1879-1940

Zitante 05.08.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Leo Trotzki

Fritz Reuter

Pythagoras, als er seinen berühmten Lehrsatz gefunden hatte,
opferte im Gefühl der dankbaren Freude dem Jupiter 100 Ochsen,
und Kant, wenn er diese Geschichte erzählte, pflegte hinzuzusetzen:
"Und deshalb, meine Herren, zittern alle Ochsen, wenn eine neue Wahrheit gefunden wird."

(zugeschrieben)
~ Fritz Reuter ~, eigentlich Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter
Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache; 1810-1874

Zitante 05.08.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Fritz Reuter

Margarete

Alle sind hektisch, niemand hat Zeit,
um glücklich oder unglücklich zu sein.
Gefühle zählen nichts mehr.

(aus: »nur für dich« - Gedankensplitter)
~ © Margarete ~

Autorin von Lyrik, Aphorismen und Kurzgeschichten

Zitante 05.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Margarete

Gotthold Ephraim Lessing

Deine Begierden ... sind jetzt deine Tyrannen ...
man muss sie austoben lassen ...
Sie werden am sichersten eingeschläfert und endlich gar überwunden,
wenn man ihnen freies Feld lässt. Sie reiben sich selbst auf.

(aus: »Miss Sara Sampson«)
~ Gotthold Ephraim Lessing ~

deutscher Dichter, Kritiker und Philosoph der Aufklärung; 1729-1781

Zitante 05.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gotthold Ephraim Lessing

Daniel Sanders

Denk nicht, du seist allein; es wohnt in deiner Brust
ein Richter, dem dein Thun unleugbar ist bewußt.

(zugeschrieben)
~ Daniel Sanders ~
deutscher Lexikograph, Sprachforscher, Dichter und Übersetzer; 1819-1897

Zitante 05.08.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Daniel Sanders

Hans-Horst Skupy

Der Aphoristiker
schneidet literarische Grimassen.

(aus einem Manuskript)
~ © Hans-Horst Skupy ~

deutscher Publizist und Aphoristiker; * 1942

Zitante 04.08.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Hans-Horst Skupy

Iwan Sergejewitsch Turgenew

Die Kunst soll leben!
Mit ihr wird das Gute besser und das Schlimmere nimmt man schon hin.

(zugeschrieben)
~ Iwan Sergejewitsch Turgenew ~
russischer Schriftsteller, 1818-1883

Zitante 04.08.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Iwan Sergejewitsch Turgenew

Juan de la Cruz

Glücklich wer das, was ihm schmeckt und ihn anzieht,
auf die Seite gestellt hat, und die Dinge
auf ihre Vernünftigkeit und Gerechtigkeit hin betrachtet,
bevor er sie tut.

(aus: »Merksätze von Licht und Liebe«)
~ Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) ~, eigentlich Juan de Yepes Álvarez
spanischer, unbeschuhter Karmelit, Mystiker, Heiliger und Kirchenlehrer; 1542-1591

Zitante 04.08.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Juan de la Cruz

Victor Blüthgen

Ein unvermindert Weiterstreben
Das ist der herrlichste Gewinn,
Den kann die Welt dir doch nicht geben,
Du nimmst ihn frei dir selbst dahin.

(zugeschrieben)
~ Victor Blüthgen ~

deutscher Dichter und Schriftsteller; 1844-1920

Zitante 04.08.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Victor Blüthgen

Augustinus von Hippo

Überwinde dich selbst,
dann ist die Welt überwunden.

(zugeschrieben)
~ Augustinus von Hippo ~, auch: Augustinus von Thagaste, Aurelius Augustinus
lateinischer Rhetor, Kirchenlehrer der Spätantike und Philosoph; 354-430

Zitante 04.08.2015, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Augustinus von Hippo

Michael Marie Jung

Notwendig,
was die Not wendet.

(aus: »Charakterkopf« – Neue Aphorismen und Sprüche [2004])
~ © Michael Marie Jung ~

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940

Zitante 04.08.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Michael Marie Jung

Ninon de Lenclos

Gewisse Frauen schießen mit Tränen,
wie der Jäger mit dem Blei.

(zugeschrieben)
~ Anne "Ninon" de Lenclos ~
französische Kurtisane und Salonière; 1620-1705

Zitante 04.08.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Ninon de Lenclos

Klaus D. Koch

Auch heilsame Erfahrungen
hinterlassen wunde Punkte.

(aus: »U-Boote im Ehehafen« – Aphorismen [2000])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

Zitante 04.08.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Klaus D. Koch

Gerd de Ley

Das einzige, woran er glaubte:
seine eigenen Lügen.

(aus: »Houten Dief«)
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944

Zitante 04.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerd de Ley

Franz Liszt

Nichts Edles kann geschehen, kein hohes Werk vollführt,
kein Bund geschlossen werden und bewahrt,
als auf dem geweihten Boden des Idealen.

(zugeschrieben)
~ Franz Liszt ~
ungarisch-deutscher Pianist und Komponist, 1811-1886

Zitante 04.08.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Franz Liszt

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Wenn alte Leute sich recht kennten, so würden sie nicht über Kinder die Schultern zucken.

~ Johann Georg Hamann ~
(1730-1788)


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