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Tag: Andreas Gryphius

Andreas Gryphius

Menschliches elende.

Was sind wir menschen doch ! ein wohnhaus grimmer schmertzen,
Ein ball des falschen glücks, ein irrlicht dieser zeit,
Ein schauplatz herber angst, besetzt mit scharffem leid,
Ein bald verschmeltzter schnee und abgebrannte kertzen.

(aus: »Lyrische Gedichte« [Gryphius, ersch. Tübingen 1884])
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 21.04.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andreas Gryphius, Spruch des Tages zum 07.04.2021

Wer dir viel Rat und wenig Tat gewähret,
Wenn dich die Last des schweren Kummers preßt,
Ist einer, der die Spinnenweb' abkehret
Und doch dabei die Spinne leben läßt.

(zitiert in: »Zoozmann – Der Zitatenschatz der Weltliteratur« [1910])
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 07.04.2021, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Andreas Gryphius

Der Ruhm, nach dem wir trachten,
den wir unsterblich achten,
ist nur ein falscher Wahn.

(aus dem Gedicht »Eitelkeit des Irdischen«)
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 02.10.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andreas Gryphius

Du siehst, wohin du siehst,
nur Eitelkeit auf Erden.

(aus dem Gedicht: »Es ist alles eitel«)
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 02.10.2018, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andreas Gryphius

Man lacht nicht, weil du alt,
glaub mir, man lacht allein,
weil du, der doch so alt,
durchaus nicht alt willst sein.

(zugeschrieben)
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 02.10.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Andreas Gryphius

Der Anfang fürchtet oft,
womit das Ende scherzt.

(aus: »Cardenio und Celinde«)
~ Andreas Gryphius ~, eigentlich Andreas Greif
deutscher Dichter und Dramatiker des Barock; 1616-1664

Zitante 24.09.2016, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die Gespenster hausen nicht in alten Schlössern, sie stecken in uns selbst.

~ Luigi Pirandello ~
(1867-1936)


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