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Jean Antoine Petit-Senn

Viele stolze Menschen mögen den Schatten nur,
weil sie sich für Fackeln halten.

{Bien des orgueilleux n'aiment l'ombre
que parce qu'ils s'estiment des flambeaux.}

(aus: »Geistesfunken und Gedankensplitter« [Bluettes & Boutades])
~ Jean Antoine Petit-Senn ~

auch John Petit-Senn genannt,
schweizerisch-französischer Dichter, Lyriker und Satiriker; 1792-1870

Zitante 16.04.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean Antoine Petit-Senn

Martin Gerhard Reisenberg

Verlorene Illusionen
verteilen sich auf viele Fundstellen.

(aus einem Manuskript)
~ © Martin Gerhard Reisenberg ~

deutscher Dipl.-Bibliothekar in Leipzig und Autor; * 1949

Zitante 16.04.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Martin Gerhard Reisenberg

Johannes Scherr, Spruch des Tages zum 16.04.2021

Der Mensch will getäuscht sein.
Das verlangt seine Natur, welche nach Täuschung lechzt
und die Wahrheit mehr fürchtet als Feuer und Schwert.

(aus seinen Werken)
~ Johannes Scherr ~
deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller; 1817-1886

Zitante 16.04.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Johannes Scherr, Tagesspruch, 20210416,

Konfuzius

Der edle Mensch hat die Tugend im Sinn,
der niedrig Gesinnte Besitz,
der edle Mensch hat die Satzungen im Sinn,
der niedrig Gesinnte Vergünstigungen.

(aus: »Gespräche des Konfuzius«)
~ Konfuzius ~

d.h. »Lehrmeister Kong«; auch: Kung-tse oder Kong-tse
chinesischer Philosoph und Staatsmann, lebte vermutlich von 551 bis 479 v. Chr.

Zitante 15.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Konfuzius

Detlev Fleischhammel

Was ist schlimmer als ein Haar in der Suppe?
Suppe im Haar.

(aus einem Manuskript)
~ © Detlev Fleischhammel ~

deutscher Theologe; * 1952

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Ralph Waldo Emerson

Die Gesellschaft ist eine Welle.
Sie selbst bewegt sich vorwärts,
nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.

(aus: »Essays«)
~ Ralph Waldo Emerson ~
US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der Transzendentalisten in Neuengland; 1803-1882

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Werner Mitsch, Spruch des Tages zum 15.04.2021

Frühling.
Die Natur macht in Erotik.

(aus seinen Werken)
~ Werner Mitsch ~ (© by Zitante)
deutscher Schriftsetzer und Aphoristiker, 1936-2009

Bildquelle: cocoparisienne/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Nikolaus Cybinski

Bestimmt wäre es für die Staaten besser,
sie hätten einen Kopf und kein Oberhaupt.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?«) – Aphorismen
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; * 1936

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Edward Bulwer-Lytton

Das, was ich den tieferen Sinn des Ganzen nennen möchte,
habe ich durch die Nachweisung zu vervollständigen gesucht,
daß trotz aller unserer Wanderungen das Glück nur
in einem engen Kreise und mitten unter Gegenständen zu finden ist,
welche in unserem unmittelbaren Bereich liegen.

(aus: »Die Caxtons [The Caxtons]«)
~ Edward (George) Bulwer-Lytton ~, 1. Baron Lytton
englischer Romanautor und Politiker; 1803-1873

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Rupert Schützbach

Alle Theorie ist grau.
Außer in der Politik, wo sie auch
rot, schwarz oder grün sein kann.

(aus einem Zeitungsartikel zum 70. Geburtstag des Autors)
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933

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Kurt Tucholsky, Spruch des Tages zum 14.04.2021

Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft –
das ist eine Weltanschauung.

(aus: »Priester und Detektiv«, erschienen in "Die Weltbühne", 10. Juni 1920)
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935



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Alois Essigmann

Verstand summiert,
Geist potenziert.

(aus: »Gott, Mensch und Menschheit« - Aphorismen)
~ Alois Essigmann ~
österreichischer Offizier, Kanzleigehilfe und Autor; 1878-1937

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Jochen Mariss

Auch wenn uns Zuversicht und Lebensfreude
manchmal so klein wie Zwerge vorkommen:
Sie sind schlafende Riesen, die wir wecken können.

(aus seinen Werken)
~ © Jochen Mariss ~

deutscher Autor und Fotograf; * 1955

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Freidank

Wie vertraut ein Mann mit Frauen sei,
Es bleibt viel Fremdes doch dabei.

(aus: »Bescheidenheit«)
~ Freidank ~, auch: Vrîdanc, Vrîgedanc, Freydanck
fahrender Kleriker ohne Weihen (Vagant), vermutlich aus Schwaben oder dem Elsass; lebte vermutlich im 12./13. Jahrhundert

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Michael Marie Jung, Spruch des Tages zum 13.04.2021

Einige gelungene Knoten
sind noch lange kein Teppich.

(aus: »Gedichte und Aphorismen zur Kommunikationsfreude«. Lyrik und Spruchweisheit zur Menschenführung und Persönlichkeitsentwicklung)
~ © Michael Marie Jung ~

Aphoristiker und Persönlichkeitsbetreuer; * 1940



Bildquelle: Hans/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Hans-Christoph Neuert

Befrei den Geist von seinen Zwängen
spreng die Grenzen Raum und Zeit
lass dich auf den Lichtweg führen
in eine neue Wirklichkeit

(aus: »Lichtmeer«)
~ © Hans-Christoph Neuert ~

deutscher Lyriker und Aphoristiker; 1958-2011

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Niccolò Machiavelli

Übel angewandte Freiheit
bringt einem selbst und anderen Nachteil.

(aus: »Geschichte von Florenz«)
~ Niccolò (di Bernardo dei) Machiavelli ~

florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist und Dichter; 1469-1527

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Peter Hohl

Unser Wissen ist eine Insel im Meer des Unbekannten.
Besitzer kleiner Inseln neigen zu der Meinung,
hinter dem bißchen Strand könne doch nicht viel Meer sein.

(aus: »Seid froh, wenn's schwierig ist...«)
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

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Johann Peter Uz, Spruch des Tages zum 12.04.2021

Dem, der nur wenig braucht, kann auch nur wenig fehlen;
Und wer sein Glück in sich, nicht in dem äußern Schein,
Nicht in der Meinung sucht, wird leicht befriedigt seyn.

(aus: »Versuch über die Kunst, stets fröhlich zu seyn«)
~ Johann Peter Uz ~
deutscher Justizsekretär und als Dichter ausdrucksstarkes Talent des Dichterkreises in Halle (Saale); 1720-1796

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Jean-Jacques Rousseau

Wahrnehmen heißt empfinden,
vergleichen heißt urteilen.

(aus: »Emile oder über die Erziehung (Émile ou De l'éducation)«)
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 11.04.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jean-Jacques Rousseau

Hans-Jörg Große

Der schlimmste Verrat ist jener,
den man selbst begeht.

(aus dem Manuskript »Gerupftes Glück«)
~ © Hans-Jörg Große ~

deutscher Schauspieler, Sprecher und Autor, 1963-2016

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Otto Leixner von Grünberg

Der Spiegel des Ichs ist zu klein,
um das Bild des Selbst jemals ganz geben zu können.
Das Selbst ist zu klein,
um vom Bilde Gottes mehr als ein Bruchstück aufzufangen.

(aus: »Aus meinem Zettelkasten«)
~ Otto Leixner von Grünberg ~

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907

Zitante 11.04.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Leixner

Edith Tries, Spruch des Tages zum 11.04.2021

Träume sind Schäume
Schäume sind Blasen
Blasen zerplatzen
Träume werden manchmal wahr

(aus: »Stark wie ein Baum – sanft wie eine Blüte«)
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952



Bildquelle: katjasv/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Platon

Du schämst dich, selber lächerlich zu sein,
hast aber die größte Freude, lächerliche Menschen
in der Komödie oder im Leben zu sehen und zu hören
und findest das keineswegs abscheulich.

(aus: »Der Staat«)
~ Platon ~, latinisiert: Plato

latinisiert: Plato;
antiker griechischer Philosoph, Schüler des Sokrates; lebte um 428 bis 347 v. Chr.

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Wolfgang Mocker

Papier ist geduldig.
Mancher Autor nutzt das schamlos aus.

(aus einem Manuskript)
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

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Wer ein Wofür im Leben hat, der kann fast jedes Wie ertragen.

~ Friedrich W. Nietzsche ~
(1844-1900)


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