Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 12.04.2024

Ein vernünftiger Satz ist der mühselige Versuch,
die Wörter nicht in den Abgrund
ihrer Grenzenlosigkeit stürzen zu lassen.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?« - Aphorismen [1987])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023



Bildquelle: Ramdlon/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 12.04.2024, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Michel de Montaigne, Spruch des Tages zum 11.04.2024

Die, welche einen Staat aus den Fugen heben,
sind die Ersten, denen er auf den Kopf stürzt.

{Ceux, qui donnent le bransle à un estat
sont les premiers absorber en sa ruyne.}

(aus: Die Essais [Essais])
~ Michel (Eyquem) de Montaigne ~

französischer Jurist, Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik;
Politiker, Skeptiker und Humanist, dem römisch-katholischen Glauben verbunden; 1533-1592



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Brigitte Fuchs, Spruch des Tages zum 10.04.2024

Am spannendsten ist immer das,
was wir durchs Schlüsselloch der Neugier betrachten.

(aus einem Manuskript)
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951



Bildquelle: flutie8211/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Wilhelm Busch, Spruch des Tages zum 09.04.2024

Der Ruhm, wie alle Schwindelware,
Hält selten über tausend Jahre.
Zumeist vergeht schon etwas eh'r
Die Haltbarkeit und die Kulör.

(aus dem Gedicht »Der Ruhm«)
~ (Heinrich Christian) Wilhelm Busch ~

deutscher humoristischer Dichter und Zeichner; 1832-1908



(»Das komplette Gedicht zum Nachlesen«)

Zitante 09.04.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Torsten Marold, Spruch des Tages zum 08.04.2024

Populisten sind Schachspieler
die lautstark Züge ankündigen
um still das Spiel zu manipulieren

(aus einem Manuskript)
~ © Torsten Marold ~

deutscher Spieleautor; * 1962



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Johann Christoph Friedrich von Schiller, Spruch des Tages zum 07.04.2024

Geflügelt ist das Glück
und schwer zu binden...

(aus: »Die Braut von Messina«)
~ Johann Christoph Friedrich von Schiller ~

deutscher Dichter, Philosoph und Historiker; 1759-1805



Bildquelle: Atlantios/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Otto Leixner von Grünberg, Spruch des Tages zum 06.04.2024

Ein Spruch – wie kurz ist der!
Gewiß, er ist gar kurz zum Lesen.
Jedoch gar oft ist lang gewesen
Das Herzeleid vorher.

(aus: »Aus der Vogelschau« [1890])
~ Otto Leixner von Grünberg ~

auch: Otto von Leixner;
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker; 1847-1907



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Lothar Bölck, Spruch des Tages zum 05.04.2024

Auch Zwerge können Größe zeigen
und Riesen klein beigeben.

(aus: »Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine« - Aphorismen, Sprüche, Naseweisheiten [2000])
~ © Lothar Bölck ~

deutscher Kabarettist und Autor; * 1953



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Karl Friedrich Kretschmann, Spruch des Tages zum 04.04.2024

Wer macht sein Schicksal
sich wohl besser, als es ist?
Der; was ihm fehlt, nicht wünscht,
und was er hat, genießt.

(aus seinen Epigrammen)
~ Karl Friedrich Kretschmann ~, auch: der Barde Rhingulph
deutscher Lyriker, Lustspielautor und Erzähler; 1738-1809

Bildquelle: jdblack/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Baruch de Spinoza, Spruch des Tages zum 03.04.2024

Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg.
Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung,
eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

(aus: »Zwey Abhandlungen über die Kultur des menschlichen Verstandes...«)
~ Baruch (Benedictus) de Spinoza ~
niederländischer Philosoph sephardischer Herkunft mit Portugiesisch als Muttersprache; 1632-1677

Zitante 03.04.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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~ Thomas Carlyle ~
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