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Thomas Häntsch, Spruch des Tages zum 09.02.2022

Früher trieben Windräder Mahlwerke an.
Heute treiben sie die Strompreise nach oben.

(aus einem Manuskript [2012])
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958



Bildquelle: Peggychoucair/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Erhard Schümmelfeder

Manchen verzweifelt Rat Suchenden wäre schon sehr geholfen,
wenn wir ihnen etwas Geld liehen.
Zinslos, versteht sich.

(aus: »Denkzettel eines Zweiflers« – Unzensierte Gedanken [1991])
~ © Erhard Schümmelfeder ~

deutscher Erzieher und Schriftsteller; * 1954

Zitante 08.02.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Erhard Schümmelfeder

Carl Ludwig Schleich

Habe Mut zur Einsamkeit im Winter
und du brauchst Sommers in kein Bad zu pilgern.

(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Einsamkeit [1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie) und Schriftsteller; 1859-1922

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Michael Wollmann

Ich kann nur mutmaßen,
worum es mir im Ganzen geht.

(aus: »Entgrenzte Grauzonen«)
~ © Michael Wollmann ~

deutscher Aphoristiker und Philosoph; * 1990

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Theodor Fontane, Spruch des Tages zum 08.02.2022

Nichts ist vorher zu berechnen,
alles ist Glück, Bestimmung oder,
anständiger ausgedrückt, Gottes Wille.
Und dabei gibt es nichts Großes oder Kleines.

(aus seinen Briefen, zitiert in: »Theodore Fontanes Lebensweisheit« [1900])
~ (Heinrich) Theodor Fontane ~

deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker; 1819-1898



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Walther Rathenau

Selbst das Vorurteil
erscheint erträglicher als die Urteilslosigkeit,
eben deshalb, weil es Vorstellungen verdauen hilft
und in Zweckdienlichkeiten verwandelt.

(aus: »Die Mechanisierung der Welt«)
~ Walther Rathenau ~

deutscher Industrieller, Schriftsteller und Politiker; 1867-1922

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Edith Tries

So manche Trennung befreit
und schafft Platz für Neues.

(aus einem Manuskript)
~ © Edith Tries ~

deutsche Autorin; * 1952

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Napoleon Bonaparte

In dieser besten Welt sein Möglichstes tun,
und im eigenen Bewußtsein seine Belohnung finden,
das ist das große Geheimnis,
niemals ein Betrüger oder ein Schmeichler,
niemals bitter, lästig, rachsüchtig oder
ein Verbrecher zu werden.

(aus seinen Briefen, zitiert in: »Korrespondenz Napoleons«)
~ Napoleon Bonaparte ~ (Napoleon I.)
französischer General, revolutionärer Diktator und Kaiser; 1769-1821

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Brigitte Fuchs, Spruch des Tages zum 07.02.2022

Es genügt nicht, fliegen zu wollen,
man muss auch die Landung mit einplanen.

(aus: »Himmel. Nochmal.« Sätze zur Welt und darüber hinaus. [2011])
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951



Bildquelle: Peggychoucair/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Weisheit aus China, Spruch des Tages zum 06.02.2022

Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage,
wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

Bildquelle: JackBulmer/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ernst Reinhardt

Manche lösen ihre Probleme im Nu,
andere arbeiten ständig daran,
und die übrigen
beschäftigen ihre Umgebung damit.

(aus: »Gedankensprünge« – Aphorismen [2003])
~ © Ernst Reinhardt ~

Schweizer Publizist und Aphoristiker; * 1932

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Ovid

Eilig schwindet die Zeit,
unmerklich beschleicht uns das Alter,
Keinerlei Zügel Gewalt
hemmet den flüchtigen Tag.

(aus: »Festtagskalender [Fasti]«)
~ Ovid ~

eigentlich Publius Ovidius Naso;
antiker Versdichter, zählt zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche; 43 V. Chr.-17 n. Chr.

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Torsten Marold

Manche Träume gehen
Und andere In Erfüllung

(aus einem Manuskript)
~ © Torsten Marold ~

deutscher Spieleautor; * 1962

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Franz Grillparzer, Spruch des Tages zum 05.02.2022

Die Lust hat ihren Tag,
so wie die Sonne,
doch auch wie jene einen Abend:
Reue.

(aus: »Des Meeres und der Liebe Wellen«)
~ Franz (Seraphicus) Grillparzer ~
österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist; 1791-1872

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Charles Baudelaire

Ist die Schöpfung nicht vielleicht
der Sündenfall Gottes?

(aus seinen Tagebüchern [Journaux intimes])
~ Charles-Pierre Baudelaire ~

französischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Lyriker und Wegbereiter der literarischen Moderne; 1821-1867

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Rainer Kaune

Man kann hochintelligent
und dennoch ein geistloser Narr sein.

(aus einem Manuskript)
~ © Rainer Kaune ~

Pseudonym: Heinrich Berner
Autor, Rezitator, Vortragsredner, * 1945

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Johannes Trojan

Lob muß ehren,
Tadel muß lehren,
Sonst ist es besser,
auf Keinen zu hören.

(aus seinen Gedichten [1883])
~ Johannes Trojan ~
deutscher Schriftsteller; 1837-1915

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Harald Schmid, Spruch des Tages zum 04.02.2022

Mancher glaubt,
er steht aufrecht,
nur weil er Männchen macht.

(aus: »Kleine Bilanzen – Aphorismen von A bis Z« [2010])
~ © Harald Schmid ~

auch: Harry Pegas
deutscher Aphoristiker; 1946–2020



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Gerlinde Nyncke

Bösartigkeit ist
ein stärkeres Lebenselixier als Güte.

(aus: »Weggefährten« – Gedanken und Aphorismen [1990])
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

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François de La Rochefoucauld

Bescheidenheit des Geistes erzeugt Rechthaberei
und nicht leicht reicht unser Glaube weiter als unser Auge.

{La petitesse de l'esprit fait l'opiniâtreté,
et nous ne croyons pas aisément ce qui est au-delà de ce que nous voyons.}

(aus: Reflexionen und moralische Sentenzen [Maximes et réflexions morales]«)
~ François de La Rochefoucauld ~

französischer Adeliger, politisch aktiver Militär und Schriftsteller;
mit seinen aphoristischen Texten gilt er als Vertreter der französischen Moralisten; 1613-1680

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Michael Bussek

Erst die Ordnung
macht das Chaos komplett.

(aus einem Manuskript)
~ © Michael A. Bussek ~

gez.: vom Leben!; * 1966 (Duisburg)

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Angelus Silesius, Spruch des Tages zum 03.02.2022

Die Rachgier ist ein Rad, das nimmer stille steht:
Je mehr es aber läuft, je mehr es sich vergeht.

(aus: »Der cherubinische Wandersmann«)
~ Angelus Silesius ~, lateinisch für Schlesischer Bote/Engel, eigentlich Johannes Scheffler
deutscher Lyriker, Theologe und Arzt; 1624-1677

Bildquelle: distelAPPArath/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Karl Julius Weber

Der Schlaf ist das einzige Geschenk,
das uns die Götter ohne Arbeit gaben,
mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

(aus: »Demokritos«)
~ Karl Julius Weber ~

deutscher Schriftsteller und bedeutender Satiriker; 1767-1832

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Frantz Wittkamp

Gehen, sich bewegen,
fliegen, hasten, rennen,
einem Ziel entgegen,
ohne es zu kennen.

(aus: »alle tage ein gedicht« – Immerwährender Kalender [2002])
~ © Frantz Wittkamp ~

deutscher Grafiker, Maler und Autor; * 1943

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Peter Rosegger

Die Nation hat als Nation gar keinen Wert,
sie hat ihn nur, weil sie viele Persönlichkeiten umfaßt,
die durch sie gleiche Anlagen und Bedürfnisse befriedigen wollen.

(aus: »Lasset uns von Liebe reden« [1909])
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

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~ Paul von Heyse ~
(1830-1914)


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