Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Sully Prudhomme

Wir glauben zu leben,
aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur,
um nicht zu sterben.

{Nous croyons vivre,
mais en réalité nous ne faisons que travailler
à ne pas mourir.}

(aus: »Gedanken [Pensées]«)
~ Sully Prudhomme ~, eigentlich René François Armand Prudhomme
französischer Schriftsteller, erster Nobelpreisträger für Literatur; 1839-1907

Zitante 22.06.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak

Einen ernsten Menschen sollte man auch ernst nehmen –
genau wie einen lachenden.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; * 1946

Zitante 22.06.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich von Schlegel

Grade die Individualität ist das Ursprüngliche und Ewige im Menschen;
an der Personalität ist so viel nicht gelegen.
Die Bildung und Entwicklung dieser Individualität
als höchsten Beruf zu treiben, wäre ein göttlicher Egoismus.

(aus: »Athenäums-Fragmente«)
~ (Karl Wilhelm) Friedrich von Schlegel ~
deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller, Literatur- und Kunstkritiker, Historiker und Altphilologe; 1772-1829

Zitante 22.06.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sulamith Sparre, Spruch des Tages zum 22.06.2022

Kultur wird gefördert,
um die Eitelkeit ihrer Förderer zu befriedigen.

(aus: »Ikarus, stürzend« - Aphorismen [2012])
~ © Sulamith Sparre ~

deutsche Dichterin und Journalistin; * 1959



Zitante 22.06.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Emanuel Geibel

Recht ist hüben zwar wie drüben,
Aber darnach sollst du trachten,
Eigne Rechte mild zu üben,
Fremde Rechte streng zu achten!

(aus »Sprüche«)
~ Emanuel Geibel ~, eigentlich Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst

eigentlich: Franz Emanuel August Geibel; Pseudonym: L. Horst
deutscher Lyriker; 1815-1884

Zitante 21.06.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Helga Schäferling

Wie das Leben
seine Spuren in uns eingräbt,
so hinterlassen auch wir
Spuren im Leben.

(aus: »LebensZeitReise« – Aphorismen, Gedichte, Texte [2022])
~ © Helga Schäferling ~

deutsche Sozialpädagogin; * 1957

Zitante 21.06.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Friedrich Rückert, Spruch des Tages zum 21.06.2022

Möge jeder still beglückt
seiner Freuden warten!
Wenn die Rose selbst sich schmückt,
schmückt sie auch den Garten.

(aus dem Gedicht »Welt und Ich«)
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866



Bildquelle: GiselaFotografie/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.06.2022, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Christian Morgenstern

Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter,
als einen Knoten zerhauen, statt ihn auflösen.

(aus: »Stufen«)
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Zitante 20.06.2022, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paul Mommertz

Minister ist jemand,
der verantwortlich gemacht wird auch dafür,
womit er im Traum nicht rechnen kann.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel«)
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; * 1930

Zitante 20.06.2022, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christoph Martin Wieland

Es gibt harte Köpfe, welche nicht begreifen können:
daß äußerliche Formen der Tugend
nicht die Tugend selbst sind.

(aus: »Reise des Priesters Abulfauaris ins innere Afrika«)
~ Christoph Martin Wieland ~
deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung; 1733-1813

Zitante 20.06.2022, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Nur der ist frei vom Zwange des Gesetzes, der in dessen Geiste lebt.

~ Franz vion Baader ~
(1765-1841)


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