Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

Wilhelm Schwöbel, Spruch des Tages zum 05.05.2021

Alles, was an der Natur schön ist,
weiß sie nicht selbst, sondern nur
der Mensch, der sie betrachtet.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~

deutscher Zoologe und Aphoristiker; 1920-2008



Bildquelle: rottonara/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 05.05.2021, 00.10 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Billy

Mit dem Weltuntergang im Rücken
liest sich die Zeitung wie das Evangelium.

(aus: »Wir Kleindenker« – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens)
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

Zitante 04.05.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Donatien Alphonse François de Sade

Es wäre die Hauptaufgabe der Philosophie, die Mittel aufzudecken,
deren sich das Schicksal zur Erreichung seiner Zwecke bedient.
Dann müßte sie diesem unglückseligen zweifüßigen Wesen
Verhaltungsmaßregeln für seinen dornenvollen Lebensweg aufzeichnen,
damit es nicht von den bizarren Launen dieses Schicksals –
das man bald Bestimmung, bald Gott oder Vorsehung,
dann wieder Zufall oder Vorausbestimmung genannt hat – abhängig sei.

(aus: »Die Geschichte der Justine oer die Nachteile der Tugend«)
~ Donatien Alphonse François de Sade ~, genannt Marquis de Sade

genannt: Marquis de Sade
französischer Adeliger, von seinem Namen wurde der Begriff Sadismus abgeleitet; 1740-1814

Zitante 04.05.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Werner Braun

Der Schöpfer mischt sich nicht in unser Leben ein.
Er hat dem Körper eine Seele gegeben mit dem Auftrag an uns:
Geh durch die Welt und benutze, was in Dir steckt
zu Deinem Nutzen und zu dem Deines Nächsten.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~

deutscher Aphoristiker; 1951-2006

Zitante 04.05.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Stirner, Spruch des Tages zum 04.05.2021

Der Egoismus denkt nicht daran,
etwas aufzuopfern, sich etwas zu vergeben,
er entscheidet einfach: Was Ich brauche,
muß Ich haben und will Ich Mir verschaffen.

(aus: »Der Einzige und sein Eigentum«)
~ Max Stirner ~, eigentlich: Johann Kaspar Schmidt
deutscher Philosoph und Journalist; 1806-1856

Zitante 04.05.2021, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Peter Rosegger

Denn die edelste Idee,
wenn eine Partei sich ihrer bemächtigt,
kann zu Tode gesündigt werden.

(aus: »Allerlei Menschliches«)
~ Peter Rosegger ~

eigentlich Roßegger, alias P. K. (für Petri Kettenfeier), Hans Malser;
österreichischer Schriftsteller und Poet; 1843-1918

Zitante 03.05.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

peter e. schumacher

Arroganz ist
die Eleganz der Geistlosigkeit.

(Quelle: aphorismen.de)
~ © peter e. schumacher ~

deutscher Publizist und Aphorismensammler; 1941-2013

Zitante 03.05.2021, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Herodot

Wenn es den Menschen glücklich geht,
so können sie niemals satt bekommen.

(aus: »Historien«)
~ Herodot von Halikarnass(os) ~
antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler; lebte um 490 – 424 v. Chr.

Zitante 03.05.2021, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Rupert Schützbach, Spruch des Tages zum 03.05.2021

Wer gefährlich lebt,
macht es seinem Schutzengel schwer.

(aus: »WeltAnschauung« – Aphorismen & Definitionen)
~ © Rupert Schützbach ~

deutscher Dipl.-Finanzwirt, Zöllner i.R. und Schriftsteller; * 1933



Bildquelle: FrankWinkler/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.05.2021, 00.10 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Alexander Eilers

Eine Frage wurde gestellt.
Sie konnte nicht entkommen.

(aus: »Kätzereien«)
~ © Alexander Eilers ~

deutsche Aphoristiker; * 1976

Zitante 02.05.2021, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Grund, weshalb wir uns über die Welt täuschen, liegt sehr oft darin, daß wir uns über uns selbst täuschen.

~ Johann Jakob Mohr ~
(1798-1872)


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