Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Thomas Häntsch, Spruch des Tages zum 09.02.2022

Früher trieben Windräder Mahlwerke an.
Heute treiben sie die Strompreise nach oben.

(aus einem Manuskript [2012])
~ © Thomas Häntsch ~

deutscher Fotograf und Autor; * 1958



Bildquelle: Peggychoucair/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 09.02.2022, 00.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Theodor Fontane, Spruch des Tages zum 08.02.2022

Nichts ist vorher zu berechnen,
alles ist Glück, Bestimmung oder,
anständiger ausgedrückt, Gottes Wille.
Und dabei gibt es nichts Großes oder Kleines.

(aus seinen Briefen, zitiert in: »Theodore Fontanes Lebensweisheit« [1900])
~ (Heinrich) Theodor Fontane ~

deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker; 1819-1898



Zitante 08.02.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Brigitte Fuchs, Spruch des Tages zum 07.02.2022

Es genügt nicht, fliegen zu wollen,
man muss auch die Landung mit einplanen.

(aus: »Himmel. Nochmal.« Sätze zur Welt und darüber hinaus. [2011])
~ © Brigitte Fuchs ~

Schweizer Autorin, Lyrikerin und Sprachspielerin; * 1951



Bildquelle: Peggychoucair/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Weisheit aus China, Spruch des Tages zum 06.02.2022

Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage,
wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

Bildquelle: JackBulmer/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Franz Grillparzer, Spruch des Tages zum 05.02.2022

Die Lust hat ihren Tag,
so wie die Sonne,
doch auch wie jene einen Abend:
Reue.

(aus: »Des Meeres und der Liebe Wellen«)
~ Franz (Seraphicus) Grillparzer ~
österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist; 1791-1872

Zitante 05.02.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harald Schmid, Spruch des Tages zum 04.02.2022

Mancher glaubt,
er steht aufrecht,
nur weil er Männchen macht.

(aus: »Kleine Bilanzen – Aphorismen von A bis Z« [2010])
~ © Harald Schmid ~

auch: Harry Pegas
deutscher Aphoristiker; 1946–2020



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Angelus Silesius, Spruch des Tages zum 03.02.2022

Die Rachgier ist ein Rad, das nimmer stille steht:
Je mehr es aber läuft, je mehr es sich vergeht.

(aus: »Der cherubinische Wandersmann«)
~ Angelus Silesius ~, lateinisch für Schlesischer Bote/Engel, eigentlich Johannes Scheffler
deutscher Lyriker, Theologe und Arzt; 1624-1677

Bildquelle: distelAPPArath/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.02.2022, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Siegfried Wache, Spruch des Tages zum 02.02.2022

Es gibt nichts was mehr trennt,
als wenn die Basis der Gemeinsamkeiten so schmal ist,
dass sie die Wirkung einer Rasierklinge erreicht.

(aus einem Manuskript)
~ © Siegfried Wache ~

deutscher technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Aphoristiker; * 1951



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Marie von Ebner-Eschenbach, Spruch des Tages zum 01.02.2022

Auch das kleinste Licht
hat sein Atmosphärchen.

(aus: »Aphorismen«)
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916



Bildquelle: LTapsaH/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Gerd de Ley, Spruch des Tages zum 31.01.2022

Die schönsten Gedanken
warten auf die Stille, um sich zu entfalten.

{De mooiste gedachten
wachten op de stilte om te ontluiken.}

(aus: »Houten Dief« [2003])
~ © Gerd de Ley ~

belgisch-flämischer Schauspieler, Aphoristiker und Verleger; * 1944



Bildquelle: Alexas_Fotos/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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~ Franz Kafka ~
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