Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Claude Adrien Helvétius, Spruch des Tages zum 14.05.2026

Ein Kolumbus ist selten, und auf den Meeren dieser Welt,
wo man einzig auf Ehren, Stellungen, Ansehen
und Reichtum bedacht ist, schiffen sich nur wenige
zur Entdeckung neuer Wahrheiten ein.

(aus: »De l‘homme« [erschienen posthum 1772 (Über den Menschen)])
~ Claude Adrien Helvétius ~, eigentlich Claude Adrien Schweitzer
französischer Philosoph des Sensualismus und Materialismus der Aufklärung; 1715-1771

Zitante 14.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hermann Rosenkranz, Spruch des Tages zum 13.05.2026

Die Sonne im Herzen
kennt kein Hitzefrei.

(aus dem DAphA-Kalender 2018)
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

Bildquelle: Kranich17/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 13.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Joseph Stanislaus Zauper, Spruch des Tages zum 12.05.2026

Es ist nicht recht, das Nützliche zu fördern,
so lange das Notwendige nicht befriedigt ist.

(aus: »Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, meist in Bezug auf Goethe« [Zauper, 1840])
~ Joseph Stanislaus Zauper ~
böhmischer Theologe (Prämonstratenser), Lehrer und Schriftsteller, 1784-1850

Zitante 12.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jürgen Wilbert, Spruch des Tages zum 11.05.2026

Von wegen Wertediskussion:
für die meisten
sind sie nicht mal mehr der Rede wert.

(aus: »Vorletzte Schlüsse« – Aphorismen [Wilbert, 2012])
~ © Jürgen Wilbert ~

deutscher Literat und Aphoristiker; * 1945

Zitante 11.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Montesquieu, Spruch des Tages zum 10.05.2026

Wenn die Dreiecke sich einen Gott machen würden,
würden sie ihm drei Seiten geben.

{On dit fort bien que si les triangles faisaient un Dieu,
ils lui donneraient trois côtés.}

(aus: »Lettres persanes» [Montesquieu, 1721, Persische Briefe])
~ Montesquieu ~, eigentlich Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu
französischer Schriftsteller, Philosoph und Staatstheoretiker der Aufklärung; 1689-1755

Bildquelle: unbekannt/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 10.05.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jakob Bosshart, Spruch des Tages zum 09.05.2026

Lust ist die Grundlage des Lebens.
Wären Zeugen und Essen mit Schmerzen verbunden,
so würde alles Leben an Unlust zugrunde gehen.

(aus: »Bausteine zu Leben und Zeit« [Bosshart, 1929])
~ Jakob Bosshart ~
Schweizer Schriftsteller; 1862-1924

Zitante 09.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vytautas Karalius, Spruch des Tages zum 08.05.2026

Das Lebensbuch enthält so viele Seiten,
wie es Lesarten gibt.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« - Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [Karalius, 2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

Bildquelle: MabelAmber/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 08.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

George Dennison Prentice, Spruch des Tages zum 07.05.2026

Manche Menschen
setzen die Hälfte ihres Talents dafür ein, sich zu verschulden,
und die andere Hälfte dafür, die Rückzahlung zu vermeiden.

{Some people
use half their ingenuity to get into debt,
and the other half to avoid paying it.}

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ George Dennison Prentice ~
US-amerikanischer Jurist, Verleger und Herausgeber; 1802-1870

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Joachim Panten, Spruch des Tages zum 06.05.2026

Wem ein Licht aufgegangen ist,
der sollte es ruhig leuchten lassen.

(aus einem Manuskript)
~ © Joachim Panten ~

alias: karlundemil;
deutscher Aphoristiker und Publizist; 1947-2007

Bildquelle: congerdesign/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 06.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Carl Hilty, Spruch des Tages zum 05.05.2026

Respekt vor dem bloßen Reichtum eines Andern vollends,
das ist, wie schon gesagt, das unzweifelhafteste Zeichen
einer völlig mangelnden eigenen Bildung.

(aus: »Glück« [Band 2, Hilty 1895])
~ Carl Hilty ~
Schweizer Staatsrechtler und Laientheologe; 1833-1909

Zitante 05.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als - die Hoffnung auf ihr Gehen.

~ Marie von Ebner-Eschenbach ~
(1830-1916)


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