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Antonio Gramsci

Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen,
die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken
und sich nicht an jeder Dummheit begeistern.
Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.

(aus: »Gefängnishefte«)
~ Antonio Gramsci ~
italienischer Schriftsteller, Journalist, Politiker und marxistischer Philosoph; 1891-1937

Zitante 23.07.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Antonio Gramsci

Jacques Wirion

Wir loben andere,
damit sie in dem Sinne weitermachen, der uns gefällt.
Wer wirklich frei sein will, muss sich
von der Droge des Lobes lösen.

(aus: »Häretismen« - Aphorismen [2014])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

Zitante 23.07.2024, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Jacques Wirion

Otto Weiß

Arme Menschen gibt's,
die nichts, nichts besitzen –
als ihren Reichtum.

(aus: »So seid ihr!« - Aphorismen, Band 2 [1909])
~ Otto Weiß ~

in Budapest geborener Musiker;
wirkte auch als Dramatiker, Feuilletonist und Aphoristiker; 1849-1915

Zitante 23.07.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Otto Weiß

Gabriele Ende, Spruch des Tages zum 23.07.2024

Ein einzelner Schritt
kann uns im Leben weiterführen,
als wir uns vorstellen können.

(aus einem Manuskript)
~ © Gabriele Ende ~

deutsche Lyrikerin und Autorin; * 1950



Bildquelle: ivaylost/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.07.2024, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gabriele Ende, Tagesspruch, 20240723,

Gerlinde Nyncke

Klopfe nicht auf den Busch,
wenn er nicht stabil genug ist.

(aus: »Weggefährten« - Gedanken und Aphorismen [1990])
~ © Gerlinde Nyncke ~

deutsche Psychotherapeutin, Buchrezensentin und Aphoristikerin; 1925-2007

Zitante 22.07.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Gerlinde Nyncke

Virginia Woolf

Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel,
der es den Männern ermöglichte, sich selbst
in doppelter Lebensgröße zu sehen.

{Women have served all these centuries as looking-glasses
possessing the magic and delicious power of
reflecting the figure of man at twice its natural size.}

(aus: »Ein Zimmer für sich allein« [A Room of One's Own, 1929])
~ Virginia Woolf ~, gebürtig Adeline Virginia Stephen
britische Schriftstellerin und Verlegerin; 1882-1941

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Michael Rumpf

Mit den besseren Argumenten
hat man noch nicht die besseren Karten.

(aus: »Gedankenfäden« – Aphorismen [1992])
~ © Michael Rumpf ~

deutscher Essayist; * 1948

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Egon Friedell, Spruch des Tages zum 22.07.2024

Wir können nie von etwas anderem reden,
etwas anderes erkennen als uns selbst.

(aus: »Kulturgeschichte der Neuzeit«)
~ Egon Friedell ~, eigentlich: Egon Friedmann
österreichischer Journalist, Schriftsteller, Dramatiker, Theaterkritiker und Kulturphilosoph; 1878-1938

Zitante 22.07.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Egon Friedell, Tagesspruch, 20240722,

Charles Fox

Die falsche Scham
erzeugt viele Verbrechen.

{False shame
is the parent of may crimes.}

(aus: »Political Speeches«)
~ Charles (James) Fox ~
britischer Staatsmann und Redner; 1749-1806

Zitante 21.07.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Charles Fox

KarlHeinz Karius

Selbstkritik ist nicht frei von wirtschaftlicher Problematik.
Sie macht reihum Kritiker arbeitslos.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler

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Ovid

Ein Barbar bin ich hier,
weil ich von keinem verstanden werde.

{Barbarus hic ergo sum,
quia non intellegor ulli.}

(aus: »Klagelieder [Tristia]«)
~ Ovid ~

eigentlich Publius Ovidius Naso;
antiker Versdichter, zählt zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche; 43 V. Chr.-17 n. Chr.

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Karl Miziolek, Spruch des Tages zum 21.07.2024

Verschieden aussehen und doch gleich sein
und friedlich miteinander leben.
Die Natur zeigt uns Menschen wie es geht.

(aus seinem Blog »karlswortbilder.wordpress.com«)
~ © Karl Miziolek ~

österreichischer Hobbypoet; 1937-2021



Bildquelle: Karl Miziolek (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Ulrich Erckenbrecht

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Aber auf den Pferdefuß.

(aus: »Neue deutsche Aphorismen« – eine Anthologie [Band 1, 2010])
~ © Ulrich Erckenbrecht ~, auch: Hans Ritz

auch: Hans Ritz; deutscher Aphoristiker und Autor; * 1947

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Mary Ward

Gründe deine Freundschaft auf Gott,
dann liebe deinen Freund mehr als dein Leben.

(zitiert in: »Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden« [Kühnel, 1937])
~ Mary Ward ~
englische Ordensschwester und Ordensgründerin in der römisch-katholischen Kirche; 1585-1645

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Nikolaus Cybinski

Als es passiert war, wurde mir plötzlich klar:
Es war gekommen, wie es kommen konnte.

(aus: »Der vorletzte Stand der Dinge« - Aphorismen [2003])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Demokrit, Spruch des Tages zum 20.07.2024

Die Hoffnungen der richtig Denkenden sind erfüllbar,
die der Unverständigen unerfüllbar.

(zitiert in: »Die Fragmente der Vorsokratiker«)
~ Demokrit ~
antiker griechischer Philosoph, wird den Vorsokratikern zugerechnet; lebte um 460-371 v. Chr.

Zitante 20.07.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Demokrit, Tagesspruch, 20240720,

Henry David Thoreau

Nichts läßt die Erde so geräumig erscheinen,
als wenn man Freunde in der Ferne hat.

(aus seinen Werken)
~ Henry David Thoreau ~
amerikanischer Schriftsteller, Naturalist und Philosoph; 1817-1862

Zitante 19.07.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Henry David Thoreau

Vytautas Karalius

Unmöglich, ein Epos zu schreiben,
wenn jeder Tag ein Epigramm des Hasses ist.

(aus: »Flöhe in der Zwangsjacke.« - Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen [2011])
~ © Vytautas Karalius ~

litauischer Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer; 1931-2019

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Peter Sirius

Talent haben ist mehr wert
als Talente haben.

(aus: »Tausend und Ein Gedanken« [1899])
~ Peter Sirius ~, eigentlich Otto Kimmig

eigentlich: Otto Kimmig;
deutscher klassischer Philologe und Gymnasialdirektor; 1858-1913

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Friedrich Löchner, Spruch des Tages zum 19.07.2024

Denken an sich
ist immer gut und schadet niemand;
aber immer nur an sich denken,
schadet einem selber.

(aus dem Jahresplaner 2000)
~ © Friedrich Löchner ~

auch: Erich Ellinger;
deutscher Pädagoge, Dichter und Autor; 1915-2013

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Aristoteles

Auf Ehre machen die großen Männer
am meisten Anspruch,
und zwar mit Recht.

(aus: »Nikomachische Ethik« )
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.

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Hermann Rosenkranz

Gewalt auf der Strasse:
Ich bin zu feige, um einzugreifen.
Aber ich bin ein guter Zeuge.

(aus: »Der Sarkast und der Regenbogen« – Nachtrag aus Lakonia [2012])
~ © Hermann Rosenkranz ~

deutscher Jurist und Aphoristiker; 1932-2020

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Ludwig Thoma, Spruch des Tages zum 18.07.2024

Es gibt Berge, über die man hinüber muß,
sonst geht der Weg nicht weiter.

(aus seinen Briefen)
~ Ludwig Thoma ~, Pseudonym: Peter Schlemihl
deutscher Schriftsteller, bekannt durch seine Schilderungen des bayerischen Alltags; 1867-1921

Bildquelle: IsiLeo/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Wolfgang Mocker

Warum ich die kleinen Sprüche pflege?
Ich bin vornehmlich unter großen aufgewachsen !

(aus: »Das Trojanische Steckenpferd«, Kapitel "Zettelwirtschaft" [Anthologie, 1986])
~ © Wolfgang Mocker ~

deutscher Journalist und Autor; 1954-2009

Zitante 17.07.2024, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Wolfgang Mocker

Fanny Gräfin zu Reventlow

... vielleicht brächte ich es so weit, in Glanz zu leben,
aber ich hätte dann alles andere nicht,
meine absolute Freiheit und mein Leben für mich,
das ganz von dem andern getrennt ist.

(aus ihren Jugendbriefen)
~ Fanny Gräfin zu Reventlow ~, eigentlich Fanny Liane Wilhelmine Sophie Auguste Adrienne Gräfin zu Reventlow
deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin; 1871-1918

Zitante 17.07.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche | Tags: Fanny zu Reventlow

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Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.

~ Friedrich Hölderlin ~
(1770-1843)


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