Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Billy, Spruch des Tages zum 08.06.2026

Böse Erfahrungen sind nie allein –
sie werden von guten Ratschlägen begleitet.

(aus: »Aphoretum« - Gesammelte Aphorismen) [Billy, 2010]
~ © Billy ~, eigentlich Walter Fürst

eigentlich Walter Fürst; Schweizer Aphoristiker; 1932–2019

Zitante 08.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Christian Morgenstern, Spruch des Tages zum 07.06.2026

Der Duft der Dinge ist die Sehnsucht,
die sie in uns nach sich erwecken.

(aus: »Stufen« [Morgenstern, 1918 posthum])
~ Christian (Otto Josef Wolfgang) Morgenstern ~

deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; 1871-1914

Bildquelle: castleguard/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 07.06.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Knut Hamsun, Spruch des Tages zum 06.06.2026

Eine Ehe
muß mit Phantasie betrieben werden.

(aus: »Im Märchenland. Unter dem Halbmond« [Hamsun, deutsch 1903])
~ Knut Hamsun ~, eigentlich: Knud Pedersen
norwegischer Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts; 1859–1952

Zur Erklärung: Wir feiern heute unsere Rosenhochzeit!

Zitante 06.06.2026, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Harald Kriegler, Spruch des Tages zum 05.06.2026

Man sollte
viel mehr Antworten in Frage stellen.

(aus dem Manuskript »Hintersinnsprüche«)
~ © Harald Kriegler ~

Schriftsetzer und Autor; * 1945

Zitante 05.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jeremy Bentham, Spruch des Tages zum 04.06.2026

Wenn man seine Hände nach oben streckt,
um die Sterne zu erreichen,
vergißt man zu oft die Blumen zu seinen Füßen.

{Stretching his hand up to reach the stars,
too often man forgets the flowers at his feet.}

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Jeremy Bentham ~
englischer Jurist, Philosoph und Sozialreformer, gilt als Begründer des klassischen Ulitarismus; 1748-1832

Bildquelle: GeorgeB2/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 04.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

KarlHeinz Karius, Spruch des Tages zum 03.06.2026

Der erfahrene Manager
setzt etwas so vorsichtig in den Sand,
dass er keine Spuren hinterlässt.

(aus: »WortHupferl«)
~ © KarlHeinz Karius ~

Worthupfler, *1935

Zitante 03.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lucius Annaeus Seneca, Spruch des Tages zum 02.06.2026

Den Charakter kann man auch
aus den kleinsten Handlungen erkennen.

(aus: »Moralische Briefe an Lucilius [Epistulae morales ad Lucilium])
~ Lucius Annaeus Seneca ~

eigentlich: Lucius Annaeus Seneca, genannt: Seneca der Jüngere;
römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und Stoiker, lebte um 1 bis 65 n. Chr.

Bildquelle: sphaeroid/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 02.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gregor Brand, Spruch des Tages zum 01.06.2026

Je heftiger jemand Aufsehen erregen will,
desto stärker verdient er Herabsehen.

(aus: »Meschalim« - Zweitausend Aphorismen [Brand, 2007])
~ © Gregor Brand ~

deutscher Schriftsteller, Philosoph und Privatgelehrter; * 1957

Zitante 01.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georges Bernanos, Spruch des Tages zum 31.05.2026

Hoffnung ist eine Tugend, virtus,
eine heroische Bestimmung der Seele.
Die höchste Form der Hoffnung
ist überwundene Verzweiflung.

{L‘espérance est une
détermination héroïque de l‘âme,
et sa plus haute forme est
le désespoir surmonté.}

(aus seinen Werken)
~ Georges Bernanos ~, auch: Georg Bernanos
französischer Schriftsteller, Verachter des NS-loyale "Vichy-Regime" und Bekenner der Résistance; 1888-1948

Bildquelle: manfredrichter/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 31.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Robert Musil, Spruch des Tages zum 30.05.2026

Die Jugend überschätzt das Neueste,
weil sie sich mit ihm gleichaltrig fühlt.
Darum ist es ein zweifaches Unglück,
wenn das Neueste zu ihrer Zeit schlecht ist.

(aus: »Tagebücher, Aphorismen, Essays und Reden« [Musil, herausgegeben 1955])
~ Robert Musil ~, von 1917 bis 1919 Robert Edler von Musil
österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker; 1880-1942

Zitante 30.05.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewußt zu sein.

~ Thomas Carlyle ~
(1795-1881)


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