Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 29.09.2026

Die Träumerei erholt und unterhält mich,
das Nachdenken ermüdet mich
und macht mich traurig.

{La rêverie me délasse et m‘amuse,
la réflexion me fatigue et m‘attriste.}

(aus: »Die Träumereien des einsamen Spaziergängers« [Rousseau, Les rêveries du promeneur solitaire; 1776-1778])
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

Zitante 29.09.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 28.09.2026

Verglichen mit
unseren täglichen Sünden an der Schöpfung
erscheint Adams Fall als paradiesischer Irrtum.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?« - Aphorismen [Cybinski, 1987])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Helga Schäferling, Spruch des Tages zum 27.09.2026

Eine Hand voll Dunkelheit
verdüstert nicht den ganzen Raum.

(aus: »denken zwischen gedanken - nicht ohne hintergedanken« [2004])
~ © Helga Schäferling ~

deutsche Sozialpädagogin; * 1957

Bildquelle: neymark195/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Antoine de Rivarol, Spruch des Tages zum 26.09.2026

Wir leben in einer Zeit,
wo Verborgenheit mehr schützt als das Gesetz
und sicherer macht als Unschuld.

{Nous sommes dans un siècle
où l‘obscurité protège mieux que la loi
et rassure plus que l‘innocence.}

(aus: »Maximen und Reflexionen« [Rivarol, Maximes et Pensées])
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

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Gerhard Kocher, Spruch des Tages zum 25.09.2026

Die Gesundheitspolitik hat mit Gesundheit
so viel zu tun wie die Bildungspolitik mit Bildung
oder die Kulturpolitik mit Kultur.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [Kocher, 2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Thomas Henry Huxley, Spruch des Tages zum 24.09.2026

Die größte Tragödie der Wissenschaft –
das Erschlagen einer schönen Hypothese
durch eine häßliche Tatsache.

{The great tragedy of science –
the slaying of a beautiful hypothesis
by an ugly fact.}

(aus seinen Vorträgen [Discourse "Biogenesis and Abiogenesis", 1870])
~ Thomas Henry Huxley ~
britischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus; 1825-1895

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Jacques Wirion, Spruch des Tages zum 23.09.2026

Die Menschen
scheinen besser geworden zu sein,
da die Kirche kaum noch mit Höllenstrafen droht.

(aus: »Saetzlinge« - Aphorismen [Wirion, 1993])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

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Jean de La Bruyère, Spruch des Tages zum 22.09.2026

Die Haupteigenschaft eines Redners
ist der ehrenvolle Charakter.
Ohne diesen artet er zum Deklamator aus.

{La principale partie de l‘orateur,
c‘est la probité:
sans elle il dégénère en déclamateur.}

(aus: »Die Charaktere« [La bruyère, Les caractères])
~ Jean de La Bruyère ~

französischer Schriftsteller und Moralphilosoph; 1645-1696

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Peter Lauster, Spruch des Tages zum 21.09.2026

Die Liebesfähigkeit ist die Fähigkeit,
die Außenwelt und auch sich selbst
mit wachen Sinnen positiv wahrzunehmen.

(aus seinen Werken)
~ © Peter Lauster ~

deutscher Autor; * 1940

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Friedrich Rückert, Spruch des Tages zum 20.09.2026

In tausend Blumen steht
die Liebesschrift geprägt,
wie ist die Erde schön,
wenn sie den Himmel trägt!

(aus seinen Gedichten [Angereihte Perlen])
~ Friedrich Rückert ~

Pseudonyme: Freimund Raimar, Reimar oder Reimer;
deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer, einer der Begründer der deutschen Orientalistik; 1788-1866

Bildquelle: soramang/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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