Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Johann Gottlieb Fichte, Spruch des Tages zum 07.07.2026

Der Mensch kann weder
ererbt, noch verkauft, noch verschenkt werden;
er kann niemandes Eigenthum seyn, weil er
sein eigenes Eigenthum ist, und bleiben muss.

(aus: »Zurückforderung der Denkfreiheit« [Fichte, 1793])
~ Johann Gottlieb Fichte ~
deutscher Erzieher und Philosoph, gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus; 1762-1814

Zitante 07.07.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Phil Bosmans, Spruch des Tages zum 06.07.2026

Fang den Tag von heute
nicht mit den Scherben von gestern an!

(aus: »Worte zum Menschsein« [Bosmans, 1994])
~ © Pater Phil Bosmans ~

genannt: Der moderne Franziskus;
belgischer, katholischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller; 1922-2012

Bildquelle: Blackout_Photography/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Peter Altenberg, Spruch des Tages zum 05.07.2026

Morgens die Sonne erwarten, abends die Nacht.
Das ist alles.

(aus: »Was der Tag mir zuträgt« [Altenberg, 1901])
~ Peter Altenberg ~, eigentlich: Richard Engländer
österreichischer Schriftsteller; 1859-1919

Bildquelle: Bessi/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Karl Gutzkow, Spruch des Tages zum 04.07.2026

Ein Prahler fühlt sich arm.
Er kommt immer auf sich
und seine eigenen Leistungen zurück.

(aus: »Vom Baum der Erkenntnis« – Denksprüche [Gutzkow, 1868])
~ Karl (Ferdinand) Gutzkow ~

auch: E. L. Bulwer;
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist, einer der Stimmführer der jungdeutschen Bewegung; 1811-1878

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Klaus Ender, Spruch des Tages zum 03.07.2026

Die Knospe sagt selten etwas
über die Schönheit, die in ihr steckt.

(aus einem Manuskript)
~ © Klaus Ender ~

deutsch-österreichischer Fachbuchautor und Künstler der Fotografie; 1939-2021

Bildquelle: Rattakarn_/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Pierre-Marc-Gaston de Lévis, Spruch des Tages zum 02.07.2026

Der Tempel der Gefälligkeit ist großzügig angelegt,
nur die Türen sind so niedrig,
daß man hineinkriechen muß.

{Tout est grand dans le temple de la faveur,
excepté les portes qui sont si basses,
qu‘il faut y entrer en rampant.}

(aus: »Maximes, préceptes et réflexions sur différents sujets de morale et de politique« [Lévis, 1825])
~ Pierre-Marc-Gaston de Lévis ~, Duc de Lévis
französischer Politiker und Schriftsteller, Mitglied der Académie française; 1764-1830

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Rainer Haak, Spruch des Tages zum 01.07.2026

Ich freue mich, weil es ein schöner Tag ist –
oder damit es ein schöner Tag wird.

(aus: »Champagner für die Seele« [Haak, 2006])
~ © Rainer Haak ~

deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker; * 1947

Bildquelle: mepsita/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Marie von Ebner-Eschenbach, Spruch des Tages zum 30.06.2026

Die Menschen der alten Zeit
sind auch die der neuen,
aber die Menschen von gestern
sind nicht die von heute.

(aus: »Aphorismen (Die Dioskuren, Band 11)« [Ebner-Eschenbach, 1882])
(Quelle: Wollmann/Kämper, Gesammelte Aphorismen [2023 Lulu])
~ Marie Freifau von Ebner-Eschenbach ~

geb. Freiin Dubský;
österreichische Schriftstellerin; 1830-1916

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Paul Mommertz, Spruch des Tages zum 29.06.2026

Wachstum ist das,
dem die Natur nicht gewachsen ist.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [Mommertz, 2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024

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Wilhelm Raabe, Spruch des Tages zum 28.06.2026

Und ein jeglicher hielt
solche Hitze erst für den Anfang der Schrecknisse,
welche noch kommen sollten.

(aus: »Der heilige Born« [Raabe, 1861])
~ Wilhelm Raabe ~, Pseudonym: Jakob Corvinus

Pseudonym: Jakob Corvinus;
deutscher Schriftsteller und Vertreter des poetischen Realismus; 1831-1910

Bildquelle: taniadimas/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 28.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

~ Dante Alighieri ~
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