Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Zitate/Aphorismen/Tagessprüche

William James

Die Menschen gebrauchen im allgemeinen
nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

(zugeschrieben)
~ William James ~

US-amerikanischer Psychologe und Philosoph; 1842-1910

Zitante 09.08.2015, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Heinrich Zille

Das Unglück ist, daß jeder denkt,
der andere ist wie er,
und dabei übersieht, daß es
auch anständige Menschen gibt.

(zugeschrieben)
~ Heinrich Zille ~

deutscher Grafiker, Maler und Fotograf; 1858-1929

Zitante 09.08.2015, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aristoteles

Das Wohlleben ist an das Übermaß des Besitzes geknüpft,
und darum flüchtet man zu der Kunst (Erwerbskunst), die dieses Übermaß gewährt
und so das Genussleben erlaubt.
Kann man aber den Überfluss nicht durch die Erwerbskunst erzielen,
so versucht man es auf anderen Wegen und macht in diesem Bestreben
von allen menschlichen Vermögen und Vorzügen einen widernatürlichen Gebrauch.

(aus: »Politik«)
~ Aristoteles ~

griechischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker; 384-322 v. Chr.

Zitante 09.08.2015, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Maximilian Kolbe

Hoffnung sieht das Unsichtbare,
fühlt das Unfaßbare
und erzielt das Unerklärbare.

(zugeschrieben)
~ Maximilian (Maria) Kolbe ~, gebürtig: Rajmund Kolbe
polnischer Franziskaner-Minorit und Klostergründer, 1982 heiliggesprochen; 1894-1941

Zitante 09.08.2015, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Charles Péguy

Ordnung und Ordnung allein führen endgültig zur Freiheit.
Unordnung schafft Knechtschaft.

(aus: »Cahiers de la quinzaine«)
~ Charles (Pierre) Péguy ~

französischer Schriftsteller; 1873-1914

Zitante 09.08.2015, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kurt Tucholsky

Der Autor kann sich durch das Werk verdecken.
Der Autor kann das Werk durch sich verdecken.
Nur sehr, sehr selten decken sich beide.

(aus: »Die Herren Autoren«))
~ Kurt Tucholsky ~

Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel;
deutscher Journalist und Schriftsteller; 1890-1935

Zitante 09.08.2015, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Jakob Bachofen

Nenne die Gottheit wie du willst. Sie bleibt immer anonym.
Worauf es allein ankommt, ist, daß der Topf
sich beuge vor dem Töpfer, das Gemächte vor dem Schöpfer.

(zugeschrieben)
~ Johann Jakob Bachofen ~

Schweizer Rechtshistoriker, Altertumsforscher und Anthropologe; 1815-1887

Zitante 09.08.2015, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Paracelsus

Die Liebe erfordert eine Ordnung,
daß ein Teil dem andern sein Kreuz tragen helfe
und mitleidig sei.

(zugeschrieben)
~ Paracelsus ~, eigentlich Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim
Schweizer Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph, 1493-1541

Zitante 09.08.2015, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klaus D. Koch

Man braucht ein bißchen Selbstbetrug,
sonst hat man schnell von sich genug.

(aus: »Hiergeblieben« - Wendezeitlose Sprüche, Aphorismen und Epigramme [1997])
~ © Klaus D. Koch ~

deutscher Mediziner und Aphoristiker, * 1948

Zitante 09.08.2015, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Franz Christoph Schiermeyer

Unfreie Menschen
müssen sich alle Freiheiten nehmen.

(aus: »»Neue deutsche Aphorismen« - Eine Anthologie. 1. Auflage«)
~ © Franz Christoph Schiermeyer ~

deutscher Aphoristiker; * 1952

Zitante 09.08.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Von zwei Narren hält der größere den kleineren für den größeren.

~Emil Gött~
(1864-1908)


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