Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Johannes Scherr, Spruch des Tags zum 23.06.2026

Es ist ein großer Frevel an der Natur,
die wildwachsenden Blumen als Unkraut zu bezeichnen.

(zugeschrieben, d.h. keine Primärquelle gefunden)
~ Johannes Scherr ~
deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller; 1817-1886

Bildquelle: macdeedle/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 23.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Torsten Marold, Spruch des Tages zum 22.06.2026

Es ist schwer zu sehen was ist
wenn man gesehen hat was war

(aus einem Manuskript)
~ © Torsten Marold ~

deutscher Spieleautor; * 1962

Zitante 22.06.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Annemarie Schnitt, Spruch des Tages zum 21.06.2026

Brennpunkt roter Mohn
Feuer der Felder
querfeldein eintauchen
in den Taumel des Sommers

(von ihrer Homepage »annemarie-schnitt.de«)
~ © Annemarie Schnitt ~

deutsche Lyrikerin; 1925-2018

Bildquelle: jplenio/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Blaise Pascal, Spruch des Tages zum 20.06.2026

Der Mensch, welcher nur sich selbst liebt,
fürchtet nichts so sehr,
als mit sich allein zu sein.

{L‘homme qui n‘aime que soi
ne hait rien tant que d‘être seul.}

(aus: »Pensées, Fragments et Lettres« [Pascal, erschienen 1897])
~ Blaise Pascal ~
französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph; 1623-1662

Zitante 20.06.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerd W. Heyse, Spruch des Tages zum 19.06.2026

Das sind mir recht kuriose Diebe,
die mir im Gegenzug großzügig Kredit gewähren.

(aus: »Der Narr in uns« – Aphorismen [2004])
~ © Gerd W. Heyse ~, auch: Ernst Heiter

deutscher Schriftsteller und Aphoristiker, 1930–2020

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Aesop, Spruch des Tages zum 18.06.2026

Eine Schwalbe
macht noch keinen Sommer.

(aus der Fabel »Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe«)
~ Aesop ~, auch: Äsop, Aesopus, Aisop, Aisopus
antiker griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen; lebte wahrscheinlich im 6. Jahrhundert v. Chr.

Bildquelle: eismannhans/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 17.06.2026

Der Hammer ist zwar ein primitives Werkzeug –
der Computer würde aber unterliegen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023

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William Shakespeare, Spruch des Tages zum 16.06.2026

... aus dieser Nessel Gefahr
pflücken wir die Blume Sicherheit.

(aus: »König Heinrich IV.« [Shakespeare, King Henry IV, um 1598])
~ William Shakespeare ~

englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Bildquelle: Sabine_999/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Peter Hohl, Spruch des Tages zum 15.06.2026

Eintagsfliegen
halten die Jahreszeiten für eine Verschwörungstheorie.

(aus: »Wenn Gott seine Tochter geschickt hätte...« [Hohl, 2024])
~ © Peter Hohl ~

deutscher Journalist und Verleger; * 1941

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Johann Wolfgang von Goethe, Spruch des Tages zum 14.06.2026

Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen,
aber man sieht auch Früchte reifen und Knospen keimen.
Das Leben gehört dem Lebendigen an und wer lebt,
muss auf Wechsel gefaßt sein.

(aus: »Wilhelm Meisters Wanderjahre« [Goethe, Erstfassung 1821])
~ Johann Wolfgang von Goethe ~

deutscher Dichter, Naturwissenschaftler und Staatsmann, 1749-1832

Bildquelle: vargazs/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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