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Tag: Moritz Gottlieb Saphir

Moritz Gottlieb Saphir

Das Glück in jedem Unglücke ist ...
daß in jedem menschlichen Herzen eine Blume blüht,
die, wie viele Blumen, gerade unter Wolken und Gewittern
den reinsten Wohlgeruch aussendet: –
es ist die Blume der Wohlthätigkeit.

(aus: »Album geselliger Torheiten«)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 17.05.2020, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Wer unter Menschen nur einen Engel sucht,
der findet kaum Menschen.
Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht,
der findet gewiß seinen Engel.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 08.02.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Inwiefern sind Minister und Pantoffeln sich oft so gleich?
Man gewinnt beide oft erst dann lieb, wenn sie abgetreten sind.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 08.02.2018, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Zum Dichter muß man geboren,
zur Anerkennung muß man gestorben sein!

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 05.04.2017, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Was ist der Tod?
Der Tod ist nichts als der lebendige Beweis,
daß kein Mensch in der Welt unentbehrlich ist.

(zitiert in: »Ausgewählte Schriften von Moritz Gottlieb Saphir« [1874])
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 08.02.2017, 00.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Ich glaube, gerade im Finsteren kann man gar nicht einschlafen,
denn schlafen heißt Sinnesempfindungen unterbrechen, aufhören machen;
und gerade im Finstern werden die Sinnesempfindungen
am meisten wach gehalten.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 11.02.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*, Zitat des Tages zum 08.02.2016

Der Wein und die Wahrheit
sind sich nur insofern ähnlich,
als man mit beiden anstößt.

(aus: »Nachtschatten der Zeit und des Lebens«)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858


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Bildquelle: Thomas B./pixabay.com / CC0 1.0 Universell

Zitante 08.02.2016, 00.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Das Herz der Männer ist wie ein Keller;
im Frühling und im Sommer ist es kalt darin,
im Herbst lau.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 12.01.2016, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Alle großen Herren, die einem
sonst nichts in die Hand drücken,
drücken sie selbst,
um ihre Leere nicht fühlbar werden zu lassen.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 07.01.2016, 04.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Moritz Gottlieb Saphir*

Der Titel ist bloß die Harpune,
mit welcher der Autor und der Verleger den Walfisch "Publikum" heranziehen,
um ihm sein bißchen Geldtran abzuzapfen.

(zugeschrieben)
~ Moritz Gottlieb Saphir ~, eigentlich Moses Saphir
österreichischer Schriftsteller, Journalist und Satiriker; 1795-1858

Zitante 19.09.2015, 02.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Wunderschön, eine Augenweide
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