Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Lothar Bölck, Spruch des Tages zum 29.03.2023

Wer heute behauptet,
sein Sessel sei eine sichere Bank,
der sitzt vielleicht morgen schon
auf einem wackeligen Stuhl.

(aus: »Mit der Macht ist der Mensch nicht gern alleine« –
Aphorismen, Sprüche, Naseweisheiten [2000])
~ © Lothar Bölck ~

deutscher Kabarettist und Autor; * 1953



Zitante 29.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Albert Schweitzer, Spruch des Tages zum 28.03.2023

Ja, das Denken ist nur
der Schaum über dem brandenden Meer.

(aus einem Brief an Oskar Pfister)
~ (Ludwig Philipp) Albert Schweitzer ~

deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist; 1875-1965



(mit freundlicher Zitiergenehmigung der »Albert-Schweitzer-Stiftung«)

Bildquelle: analogicus/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 28.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Harald Schmid, Spruch des Tages zum 27.03.2023

Auch die Klimaerwärmung
bringt die Eiszeit zwischen den Menschen
nicht zum Schmelzen.

(aus: »Blitze aus heiterem Himmel« – Neue Aphorismen [2012])
~ © Harald Schmid ~

auch: Harry Pegas
deutscher Aphoristiker; 1946–2020



Zitante 27.03.2023, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Emanuel Wertheimer, Spruch des Tages zum 26.03.2023

Den Schlaf
kann kein Glücklicher schätzen.

{Pas d'heureux
qui sache apprécier le sommeil.}

(aus: »Aphorismen [Pensées et Maximes]«)«
~ Emanuel Wertheimer ~

deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischen Ursprungs; 1846-1916



Bildquelle: Katniss12/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Paul Mommertz, Spruch des Tages zum 25.03.2023

Die Leute weinen innerlich.
Würde man ihre Tränen auf Turbinen lenken,
wären unsere Energieprobleme gelöst.

(aus dem Manuskript »Sichtwechsel« [2005])
~ © Paul Mommertz ~

deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor; 1930-2024



Zitante 25.03.2023, 00.10 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ludwig Börne, Spruch des Tages zum 24.03.2023

Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind,
der Staat ist Schiff, die Zeit ist See.

(aus: »Fragmente und Aphorismen«)
~ (Carl) Ludwig Börne ~

eigentlich Juda Löb Baruch;
deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker; gilt als Wegbereiter
der literarischen Kritik/des Feuilletons in Deutschland; 1786-1837



Bildquelle: onkelramirez1/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 24.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Georg Skrypzak, Spruch des Tages zum 23.03.2023

Die Frage von Macht und Ohnmacht
ist letztendlich eine von tun und lassen.

(aus der Manuskriptsammlung: »Diesseits und Jenseits von Kalau«)
~ © Georg Skrypzak ~

deutscher Aphoristiker, Restaurator, Maler, Zeichner und Satiriker; 1946–2023



Zitante 23.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Joseph Joubert, Spruch des Tages zum 22.03.2023

Es ist unmöglich, gut unterrichtet zu sein,
wenn man nur das liest,
was einem gefällt.

{Il est impossible de devenir très instruit
si on ne lit
que ce qui plaît.}

(aus: »Pensées« (Gedanken, Versuche und Maximen))
~ Joseph Joubert ~

französischer Moralist und Essayist; 1754-1824



Zitante 22.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alexander Eilers, Spruch des Tages zum 21.03.2023

Kunst ist unentbehrlich,
auch wenn niemand weiß wofür.

(aus einem Manuskript [2005])
~ © Alexander Eilers ~

deutscher Aphoristiker; * 1976



Bildquelle: Peggy_Marco/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.03.2023, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jonathan Swift, Spruch des Tages zum 20.03.2023

Aber selbst die heroische Tugend
ist nicht von der Nachrede böser Zungen
verschont geblieben...

(aus: »Ein Märchen von einer Tonne«)
~ Jonathan Swift ~
anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker; 1667-1745

Zitante 20.03.2023, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

~ Friedrich von Schiller ~
(1759-1805)


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