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Tag: Max Nordau

Max Nordau

Jede Kritik ist nämlich das Ergebniß eines im Geiste angestellten Vergleichs
zwischen den wirklichen und idealen Zuständen, welche man sich
in der Vorstellungswelt construirt hat und die man als vollkommen erkennt;
der Thatsache aber, daß man eine solche Kritik mehr oder minder klar formulirt,
liegt der unausgesprochene Gedanke zu Grunde, daß die als tadelnswerth
oder unleidlich empfundenen Verhältnisse einer Aenderung zum Guten fähig sind,
und dieser Gedanke wird doch wol ein optimistischer genannt werden müssen!

(aus »Paradoxe« [amerikanische Version, 1885])
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 11.02.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Nordau, Spruch des Tages zum 16.02.2021

... das ist nur durch Zwang zu erreichen
und Zwang fordert Widerstand heraus.

(aus: »Paradoxe [1885]«)
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 16.02.2021, 00.10 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Max Nordau

Was der Schmerz im Körperlichen,
das ist die Unzufriedenheit im Geistigen.

(aus: »Paradoxe«)
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 29.07.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Max Nordau

Für einen Volkskandidaten sind hohe Bildung, Erfahrung, Gewissenhaftigkeit,
geistige Ueberlegenheit unwesentliche Eigenschaften.
Sie schaden ihm nicht, aber sie helfen ihm nicht im geringsten im politischen Kampf.
Was er in erster Linie braucht, das sind
Selbstvertrauen, Keckheit, Redegewandtheit und Vulgarität.

(aus seinen Werken)
~ Max Nordau ~, eigentlich Maximilian Simon Südfeld
Arzt, Schriftsteller, Politiker und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation; 1849-1923

Zitante 29.07.2018, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Der Grund, weshalb wir uns über die Welt täuschen, liegt sehr oft darin, daß wir uns über uns selbst täuschen.

~ Johann Jakob Mohr ~
(1798-1872)


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