Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tagesspruch

Fred Ammon, Spruch des Tages zum 02.10.2026

Wer viel Schulden hat,
der bekommt keinen Mengenrabatt

(aus einem Manuskript)
~ © Fred Ammon ~

"der Sprüchemacher von Halberstadt"; 1930–2024

Zitante 02.10.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Egon Erwin Kisch, Spruch des Tages zum 01.10.2026

Alles, was ich sehe, ist unbegreiflich
und wird noch unbegreiflicher,
da ich zu begreifen beginne.

(aus seiner Reportage »Landschaft, geschaffen um des Silbers willen« [Kisch, 1942])
~ Egon Erwin Kisch ~

eigentlich Egon Kisch,
deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter; 1885-1948

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Andrea Mira Meneghin, Spruch des Tages zum 30.09.2026

Ich erschrecke jeweils
über die Kraft meiner Überzeugung von etwas,
bei dem sich nachher herausstellt, dass es falsch war.

(aus: »Was im Kopf einfällt, muss nicht gleich aus dem Mund fallen« – Aphorismen [Meneghin, 2017])
~ © Andrea Mira Meneghin ~

Schweizer Texterin von Gedanken mit aphoristischer Note; * 1967

Zitante 30.09.2026, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jean-Jacques Rousseau, Spruch des Tages zum 29.09.2026

Die Träumerei erholt und unterhält mich,
das Nachdenken ermüdet mich
und macht mich traurig.

{La rêverie me délasse et m‘amuse,
la réflexion me fatigue et m‘attriste.}

(aus: »Die Träumereien des einsamen Spaziergängers« [Rousseau, Les rêveries du promeneur solitaire; 1776-1778])
~ Jean-Jacques Rousseau ~

französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge,
Naturforscher und Komponist der Aufklärung; 1712-1778

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Nikolaus Cybinski, Spruch des Tages zum 28.09.2026

Verglichen mit
unseren täglichen Sünden an der Schöpfung
erscheint Adams Fall als paradiesischer Irrtum.

(aus: »Die Unfreiheit hassen wir nun. Wann fangen wir an, die Freiheit zu lieben?« - Aphorismen [Cybinski, 1987])
~ © Nikolaus Cybinski ~

deutscher Lehrer und Aphoristiker; 1936–2023

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Helga Schäferling, Spruch des Tages zum 27.09.2026

Eine Hand voll Dunkelheit
verdüstert nicht den ganzen Raum.

(aus: »denken zwischen gedanken - nicht ohne hintergedanken« [2004])
~ © Helga Schäferling ~

deutsche Sozialpädagogin; * 1957

Bildquelle: neymark195/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

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Antoine de Rivarol, Spruch des Tages zum 26.09.2026

Wir leben in einer Zeit,
wo Verborgenheit mehr schützt als das Gesetz
und sicherer macht als Unschuld.

{Nous sommes dans un siècle
où l‘obscurité protège mieux que la loi
et rassure plus que l‘innocence.}

(aus: »Maximen und Reflexionen« [Rivarol, Maximes et Pensées])
~ Antoine de Rivarol ~, eigentlich Antoine Rivaroli
französischer Schriftsteller, Journalist, Monarchist und Moralist; 1753-1801

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Gerhard Kocher, Spruch des Tages zum 25.09.2026

Die Gesundheitspolitik hat mit Gesundheit
so viel zu tun wie die Bildungspolitik mit Bildung
oder die Kulturpolitik mit Kultur.

(aus: »Vorsicht, Medizin!« - 1555 Aphorismen und Denkanstösse [Kocher, 2006])
~ © Gerhard Kocher ~

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom; * 1939

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Thomas Henry Huxley, Spruch des Tages zum 24.09.2026

Die größte Tragödie der Wissenschaft –
das Erschlagen einer schönen Hypothese
durch eine häßliche Tatsache.

{The great tragedy of science –
the slaying of a beautiful hypothesis
by an ugly fact.}

(aus seinen Vorträgen [Discourse "Biogenesis and Abiogenesis", 1870])
~ Thomas Henry Huxley ~
britischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus; 1825-1895

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Jacques Wirion, Spruch des Tages zum 23.09.2026

Die Menschen
scheinen besser geworden zu sein,
da die Kirche kaum noch mit Höllenstrafen droht.

(aus: »Saetzlinge« - Aphorismen [Wirion, 1993])
~ © Jacques Wirion ~

luxemburgischer Gymnasiallehrer und Aphoristiker; * 1944

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