Bei weitem die meisten Träume entstehen im Augenblick des Erwachens.
Das dann plötzlich ungehemmte Gehirn
ist blitzartiger Anschlüsse in Sekundenteilen fähig.
Ein einziger Sinnenreiz im "unbesetzten Gehirn" kann blitzschnell
zugleich Anfang und Ende eines langen Traumes werden.
(aus: »Die Weisheit der Freude«, Kapitel: Über den Traum [Schleich, 1926])
~ Carl Ludwig Schleich ~
deutscher Chirurg (erfand die Methode der Infiltrationsanästhesie [1926]) und Schriftsteller; 1859-1922