Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Der Mensch

*Dorothea Schlegel*

Die Klage über den Unwerth der Menschen
ist übrigens auch meiner Meinung nach ganz falsch.
Lieben mag man die Menschen, soviel man will,
und das verdienen wirklich auch die meisten;
aber trauen und folgen kann man ihnen nicht,
dazu haben die allerwenigsten Verstand genug.

(aus ihren Briefen)
~ Dorothea (Friederike) Schlegel ~, geb. Brendel Mendelssohn
Literaturkritikerin, Übersetzerin und Schriftstellerin der Romantik; 1764-1839

Zitante 24.10.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Werner Braun*

Der Mensch ist seltsam, seltsam, seltsam.
Hat er etwas Falsches gelernt und ein anderer sagt ihm das Richtige,
so sieht er dies als Angriff auf seine Persönlichkeit an
und verteidigt sein falsches Wissen wie einen wertvollen Besitz.

(aus einem Manuskript)
~ © Werner Braun ~
deutscher Aphoristiker, 1951-2006

Zitante 22.10.2019, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Anatole France*

Es liegt eben in der menschlichen Natur,
vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.

{Il est dans la nature humaine
de penser sagement et d'agir d'une façon absurde.}

(aus: »Die Dame in Weiß«)
~ Anatole France ~, eigentlich François Anatole Thibault
französischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1921; 1844-1924

Zitante 16.10.2019, 20.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*William Shakespeare*

Was ist der Mensch, wenn seiner Zeit Gewinn,
sein höchstes Gut nur Schlaf und Essen ist?
Ein Vieh, nichts weiter.

(aus: »Hamlet«)
~ William Shakespeare ~
englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler, seine Werke gehören zu den am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur; 1564-1616

Zitante 08.10.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Wilhelm Schwöbel*

Was der Mensch nicht tun darf,
ist nicht deckungsgleich mit dem,
was seine Gesetzbücher verbieten.

(aus: »Ansichten und Einsichten« – Aphorismen)
~ © Wilhelm Schwöbel ~
deutscher Zoologe und Aphoristiker, 1920-2008

Zitante 06.10.2019, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Nikolai Alexejewitsch Ostrowski*

Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben.
Es wird ihm nur ein einziges Mal gegeben und nutzen soll er es so,
daß ihm später sinnlos vertane Jahre nicht qualvoll gereuen,
und daß er sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft
habe ich dem Herrlichsten in der Welt gewidmet,
dem Kampf für die Befreiung der Menschheit.

(aus: »Wie der Stahl gehärtet wurde – Pawels Lehrjahre«)
~ Nikolai Alexejewitsch Ostrowski ~
ukrainischer Revolutionär und sowjetischer Schriftsteller; 1904-1936

Zitante 29.09.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Hildegard von Bingen*

Der Mensch hat ja Himmel und Erde und die ganze übrige Kreatur
schon in sich selber und ist doch eine ganze Gestalt,
und in ihm ist alles schon verborgen vorhanden.

(aus: »Heilkunde«)
~ Hildegard von Bingen ~
deutsche Benediktinerin, Mystikerin, Heilige und Kirchenlehrerin, 1098-1179

Zitante 17.09.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Honoré de Balzac*

Wenn der Mensch glaubt, die Dinge vervollkommnet zu haben,
hat er sie in Wahrheit nur an eine andere Stelle gerückt.

(aus seinen Werken)
~ Honoré de Balzac ~, eigentlich: Honoré Balzac
französischer Schriftsteller und einer der großen Realisten, obwohl zur Generation der Romantiker zählend; 1799-1850

Zitante 03.09.2019, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*August Hermann Niemeyer*

Der Mensch muß erst gut handeln lernen,
ehe er groß handeln kann.

(aus: »Grundsätze der Erziehung und des Unterrichts«)
~ August Hermann Niemeyer ~
deutscher Theologe, Pädagoge, Librettist, Lyriker, Reiseschriftsteller, Kirchenlieddichter und Bildungspolitiker; 1754-1828

Zitante 01.09.2019, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*Theo van Doesburg*

Der Mensch lebt nicht in der Konstruktion,
aber in der Atmosphäre, die durch die Oberfläche hervorgerufen wird.

(aus: »Der internationale Stil«)
~ Theo van Doesburg ~, eigentlich Christian Emil Marie Küpper
niederländischer Maler, Schriftsteller, Architekt, Bildhauer, Typograf und Kunsttheoretiker; 1883-1931

Zitante 30.08.2019, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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Dankbarkeit ist eine Pflicht, die erfüllt werden sollte, die aber zu erwarten keiner das Recht hat.

~ Jean-Jacques Rousseau ~
(1712-1778)


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